REVIEW: Danalock V3 – Die Bluetooth-Variante

Nach dem bereits vorgestellten Danalock V3 in der Apple HomeKit-Version widme ich mich heute ausführlich der Bluetooth-Variante. 

Im Juli diesen Jahres habe ich für euch das zum damaligen Zeitpunkt einzige HomeKit-Türschloss Danalock V3 in der HomeKit-Variante getestet. Mittlerweile hat sich der Status als einziges HomeKit-Türschloss geändert, die sehr gute Qualität des smarten Türschlosses hat aber nicht abgenommen. Auch bei mir verrichtet es nach wie vor zuverlässig seinen Dienst. 

Dank freundlicher Unterstützung der Soular GmbH & Co. KG, dem offiziellen Vertriebspartner von Danalock in Deutschland, habe ich nun die Bluetooth-Variante des Türschlosses für einen Produkttest erhalten. Zur Info, das Schloss ist in vier verschiedenen Versionen, deren Funktionsübersicht nachfolgend aufgelistet ist, erhältlich. Wie sich speziell die Bluetooth-Variante (149 EUR ohne Zylinder; Amazon-Link) als Ersatz für die teurere HomeKit-Variante (179 EUR ohne Zylinder; Amazon-Link) schlägt, lest ihr nachfolgend. 

Der Anschluss der Bluetooth-Variante läuft genau wie bei der HomeKit-Variante ab. In den meisten Fällen werdet ihr also einen speziellen Zylinder für den Anschluss des Danalock V3 benötigen. Dieser liegt bei circa 50 EUR, oftmals ist er aber etwas günstiger in einem Bundle mit dem Danalock V3 direkt im Lieferumfang enthalten. Auf die genau Anleitung gehe ich jetzt nicht erneut ein, sondern verweise noch einmal auf den Testbericht zu der HomeKit-Variante, in welcher die Schritte zum Anschluss beschrieben werden. Lediglich beim Einsatz der Home App von Apple müsst ihr bei der Bluetooth-Variante auf die kostenlose Danalock Deutschland App zurückgreifen. 

Da die Bluetooth-Variante eben nicht auf HomeKit setzt, sondern quasi jedes Bluetooth-fähige Gerät unterstützt, bieten sich im Einsatz einige Vorteile gegenüber der HomeKit-Variante. So haben z.B. nicht nur Apple-Nutzer Zugriff auf das Schloss, sondern auch Familienmitglieder oder Freunde mit Android Smartphones könnten das Schloss nach einer Freigabe steuern. Aber es gibt auch noch mehr Gründe, die für die Nutzung der Bluetooth-Variante sprechen. 

Zum Einem wäre hier die Danalock Deutschland App, die mit der HomeKit-Variante nicht genutzt werden kann. Diese bietet u.a. eine protokollierte Übersicht von Zugriffen auf das Türschloss sondern auch zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten wie z.B. das Festlegen der Zeit, wie lange die Türfalle nach dem Öffnen eingezogen werden soll. Maximal sind hier 10 Sekunden möglich, die HomeKit-Variante unterstützt nur zwei Sekunden. Zum Anderen verfügt die HomeKit-Variante nicht über eine echte Auto-Unlock-Funktion und kann ohne Bestätigung auf dem iPhone oder der Apple Watch nicht gesteuert werden.

Obwohl die Bluetooth-Variante natürlich kein HomeKit unterstützt, müsst ihr nicht auf eine Steuerung per Siri verzichten. Dank der Siri Kurzbefehle App lässt sich auch die Bluetooth-Variante per Siri steuern. Wie dies geht, seht ihr in den nachfolgend eingebundenen Videos. 

Die Nachteile der Bluetooth-Variante gegenüber ihrem HomeKit Pendant liegen daher aktuell einzig darin, dass kein Fernzugriff auf das Danalock möglich ist. Die dazu notwendige und auch bereits angekündigte Danalock Bridge ist bisher leider noch nicht erhältlich. Wer auf den Fernzugriff und auf die HomeKit-Integration verzichten kann, der sollte sich aber einmal die mit 149 EUR etwas günstigere Bluetooth-Variante (Amazon-Link) ansehen. Vielleicht macht ihr damit ja auch schon bald eure Haustüre auf und zu. Ich nutze es täglich und bin sehr zufrieden. 

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