REVIEW: AirParrot 3 für Mac – Die AirPlay-Alternative

Mit AirParrot 3 bieten die Entwickler von Squirrels eine Software-Alternative zu Apples AirPlay2 für macOS und Windows an, die wir euch heute genauer vorstellen wollen.

Vor kurzem hatten wir euch über das App-Update für die macOS- und Windows-App AirParrot informiert. Nach kurzem und überaus freundlichem Kontakt mit den Entwicklern haben uns diese eine kostenfreie Möglichkeit zur Nutzung der macOS-Version zur Verfügung gestellt. Was diese zu bieten hat und in wie weit sie eine Alternative zu AirPlay2 darstellt, möchte ich euch heute in unserem ausführlichen Testbericht erzählen.

Beginnen wir bei der Installation bzw. dem Download. Da die App nicht im Mac AppStore erhältlich ist, muss die nur 47,7 MB große und bisher ausschließlich in englisch verfügbare Anwendung über die offizielle Webseite heruntergeladen und anschließend installiert werden. Nachdem dies erledigt ist und ihr die App startet, nistet sie sich in der Menüleiste ein und zeigt per Klick ihr Menü an.

Im Menü habt ihr dann wie bei AirPlay2 die Möglichkeit, euern Desktop-Inhalt auf einem anderen Gerät zu spiegeln bzw. den Desktop um den Bildschirm des zweiten Geräts zu erweitern. Dabei könnt ihr nicht nur auf iPads oder mit AppleTV verbundene Fernseher und Monitore zugreifen, sondern auch auf weitere Geräte wie zum Beispiel andere Computer, Chromecast oder Fernseher. Mir wurde unter anderem direkt mein mit Android ausgestatter Sony Fernseher ohne angeschlossenen AppleTV angezeigt. Die Voraussetzung dafür ist lediglich, dass sich der Ferrnseher im selben WLAN-Netzwerk befindet.

Interessant ist bei der Auslagerung des Bildschirminhalts außerdem, dass auch nur ausgewählte Fenster auf dem zweiten Bildschirm angezeigt werden können. Darüber hinaus lässt sich bei der Nutzung eines zweiten Bildschirms weiterhin am Mac arbeiten, da es keine Änderungen bei der Bildqualität gibt. Bei AirPlay2 ist es ja so, dass beim Spiegeln des Bildschirminhalts die Auflösung auf dem Mac angepasst wird, was leider nicht immer sehr komfortabel ist. Mit AirParrot kann man dies umgehen und perfekt am Mac weiterarbeiten ohne irgendwelche Einstellungen vornehmen zu müssen.

Neben der Auslagerung des Bildschirminhalts unterstützt AirParrot zudem auch die Übertragung von MP3-Dateien, MP4-Videos, 4K-Videos und Surround Sound. Dabei kann man neben AirPlay2-Geräten wie dem HomePod auch ältere AirPlay1-Geräte einbinden. Apple hat AirPlay2 ja leider nicht abwärtskompatibel gemacht und dadurch dazu beigetragen, dass ältere AirPlay1-Geräte nicht mehr ansteuerbar sind. AirParrot hingegen zeigt wie es funktionieren kann.

Insgesamt gibt AirParrot bei allen Funktionen ein gutes Bild ab. Fehler hatte ich bisher zu keiner Zeit und auch die Latenz (laut Anbieter bei 16 Millisekunden bei 60 Frames pro Minute) bei der Übertragung ist wirklich sehr gering. Da ein aktueller Mac aber bereits über einige der Funktionen verfügt, benötigt man AirParrot wohl in den meisten Fällen weniger. Anders sieht es hingegen für Nutzer älter Mac-Modelle oder Windows-Computer aus. Diese haben nicht standardmäßig die Möglichkeit, ihre Inhalte an manch andere Geräte wie AppleTV oder den HomePod zu übertragen. Aus diesem Grund kann man diesen Nutzern AirParrot 3 wirklich ans Herz legen.

AirParrot 3 kann für 17,61 Euro über die offizielle Webseite für Mac oder Windows erworben werden. Wer eine Lizenz für beide Systeme benötigt, kann zur Kombinierten-Lizenz für 22,11 Euro greifen und erhält sowohl die Mac- wie auch die Windows-Version. Eine Möglichkeit zum kostenfreien Test gibt es ebenfalls.

Zu guter Letzt dann noch ein Frage an euch: Habt ihr als HomeKit-Nutzer ausschließlich einen Mac im Einsatz oder greift ihr auch ab und an zu einem Gerät mit dem Microsoft Betriebssystem?

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