REVIEW: Cololight Plus – Modulares Lichtsystem mit HomeKit

Wie bereits angekündigt, möchte ich euch heute das modulare LED-Lichtsystem Cololight Plus mit HomeKit-Support vorstellen.

Über das Unternehmen LifeSmart haben wir in der letzten Zeit ja vermehrt berichtet. Neben den diversen Smart Home Produkten, die sich per Hub in euer HomeKit-System einbinden lassen, bietet LifeSmart auch schon seit geraumer das modulare LED-Lichtsystem Cololight (Amazon-Link) zum Verkauf an. Ich persönlich fand dieses schon immer interessant, habe mich aber am fehlenden HomeKit-Support gestört. Zum Glück ging es wohl nicht nur mir so, denn vor Kurzem hat LifeSmart mit dem Cololight Plus (Amazon-Link) dann endlich auch eine HomeKit-Version der Cololight-Beleuchtung auf den Markt gebracht. Und genau diese stelle ich euch nachfolgend ausführlich vor.

Zuerst einmal folgendes: Vom Cololight Plus gibt es quasi drei verschiedene Starter-Sets. Beim Ersten erhaltet ihr den Controller der zur Integration in HomeKit benötigt wird, plus ein LED-Modul (86×74,5×30,5mm), das zweite Set besteht aus Controller, drei LED-Modulen und einem Standfuß und das dritte aus dem Controller, sieben LED-Modulen und ebenfalls dem Standfuß. Ich hatte die Möglichkeit das Set mit den sieben LED-Modulen zu testen.

Verpackt ist das ganze Cololight System nicht unbedingt sehr vorteilhaft. Als das Paket mit dem Cololight Plus bei mir ankam und ich es öffnete, war ich erst einmal überrascht. Der Controller plus das Kabel (ein Netzteil ist im Übrigen nicht im Lieferumfang enthalten), lagen in einer Plastiktüte in dem Paket. Daneben sieben einzeln verpackte LED-Module inkl. Kurzanleitung und Zwischenstecker zur Verbindung mit den anderen Modulen. Eine Verpackung für alles gab es nicht, dies wurde von dem Paket zum Versand übernommen.

Nachdem dann alles ausgepackt war, ging es an das Zusammenstecken. Als erstes wird hier der Controller von unten in den Standfuß geklemmt. Mit den Zwischensteckern werden dann die einzelnen Module mit dem Controller bzw. dem vorherigen Modul verbunden. Da sie auf der Rückseite an jeder Seite Anschlüsse für die Zwischensteckern haben, sind euch hier keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt also ganz nach Lust und Laune (und der Anzahl an Modulen) eigene Muster entwerfen. Darüber hinaus müsst ihr die Module und den Controller nicht zwingend mit dem Standfuß aufstellen, sondern könnt sie Alternativ auch an der Wand anbringen.

Ist alles so aufgebaut wie ihr euch das vorstellt, geht es an die Einrichtung. Da wie gesagt kein Netzteil im Lieferumfang enthalten ist, müsst ihr dieses also zusätzlich kaufen und dann das Ladekabel des Cololight Plus, welches mit einem USB-A-Anschluss ausgestattet ist, verbinden. Anschließend könnt ihr zum Beispiel die Home-App zur Einrichtung nehmen und den HomeKit-Code, der sich auf der Unterseite des Controllers befindet, scannen. Das klappte bei mir auch auf Anhieb und nachdem ich den Namen vergeben und das Cololight Plus einem Raum zugewiesen hatte, konnte ich es auch schon steuern.

Wie leider bei HomeKit üblich, ist die Steuerung ein wenig begrenzt und ihr habt hier nur die Möglichkeit, einzelne Farben auszuwählen, die Helligkeit anzupassen und die Beleuchtung ein- bzw. auszuschalten. Interessanter wird es dann mit der herstellereigenen und kostenlosen Cololight-App.

Habt ihr die Cololight-App aus dem AppStore geladen, müsst ihr euch hier zuerst einmal einen Account anlegen. Danach könnt ihr über den Menüpunkt „Hinzufügen“ das Cololight auswählen und euer Gerät sollte euch, wenn ihr im selben WLAN-Netz seid, sofort angezeigt werden und hinzugefügt werden können. (Hier noch eine kurze Anmerkung. Beim Hinzufügen wird euch auch ein neuer und bisher noch nicht erhältlicher „Cololight Strip“ LED-Lightstrip angezeigt. Zu dem wird es hier auf HomeKits später noch genauere Infos geben.)

Ist das Cololight in der App verbunden, stehen euch verschiedene Effekte mit so wohlklingenden Namen wie „Wolken“, „Sonnenaufgang“, „Regenbogen“, „Zirkus“ oder auch „Instagrammer“ und „80er Party“ zur Verfügung. Darüber hinaus könnt ihr recht einfach eigene Effekte erstellen oder das Cololight (über das Mikro des iPhones) mit euer Musik synchronisieren.

Die Effekte die ihr mit dem Cololight Plus erzeugen könnt, sind wirklich sehr schön. Oder sagen wir besser, mal mehr mal weniger schön. Bei manchen Effekten wie der „80er Party“ sind die Farbbewegungen und -wechsel schon sehr schnell, so dass sie ein wenig „hypnotisch“ wirken könnten. Da ihr aber eigene Effekte erstellen könnt, bei der die Bewegungen und Wechsel weniger schnell sein können, ist dies jetzt auch kein Kritikpunkt und wer weiß, irgendwen da draußen wird es bestimmt geben, der auch diese schnellen und bunten Effekte mag. Mein Fall sind sie jedoch nicht.

Insgesamt ist das Cololight Plus auf jeden Fall eine nette Effektbeleuchtung. Die Integration in HomeKit freut einen, ist jedoch letztendlich nur praktisch dafür, das man die Lampe ein und ausschalten kann. Das Einschalten passiert nämlich immer mit dem zuletzt gewählten Effekt. Wer andere Effekte wählen möchte muss dann letztendlich doch auf die Cololight-App zurückgreifen.

Nichtsdestotrotz kann man sich das Cololight Plus auf jeden Fall einmal ansehen. Der Einstieg ist dank der verschiedenen Starter-Sets auch schon relativ preiswert möglich. So liegt der Preis für das kleinste Set mit dem Controller und einem Modul bei nur 29,99 Euro (Amazon-Link). Das nächstgrößere Starter-Set mit zusätzlichem Standfuß und drei Modulen kostet 59,99 Euro (Amazon-Link). Das Starter-Set mit Controller, Standfiuß und sieben Modulen liegt bei 109,99 Euro (Amazon-Link). Weitere LED-Module können einzeln für 11,99 Euro (Amazon-Link) oder als 5er-Pack für 49,99 Euro (Amazon-Link) erworben werden.

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