REVIEW: TP-Link Tapo C100 – Preiswerte Kamera ohne HomeKit

Heute haben wir mal wieder einen Test zu einem Smart Home Gerät ohne HomeKit-Support, und zwar der Tapo C100 Kamera von TP-Link.

Wenn es nicht immer eine HomeKit-Kamera sein muss, kann man auch zu einer Alternative ohne HomeKit greifen. Eine wirklich preiswerte Möglichkeit ist da die im Angebot nur 24,70 Euro teure TP-Link Tapo C100 (Amazon-Link). Was dieses zu bieten hat, erzähle ich euch nachfolgend.

Wie immer beginnen wir beim Lieferumfang. Neben der eigentlichen Kamera, die aus Kunststoff besteht, in weiß mit schwarze Front daher kommt und 6,5 x 6,8 x 9,9 cm misst, befindet sich noch das 3m lange Ladekabel, Schrauben und eine Schablone zur Montage an der Wand oder Decke sowie der übliche Papierkram wie die Gebrauchsanweisung.

Die Einrichtung der Kamera geht recht leicht von der Hand, auch wenn sie nicht so einfach und schnell erledigt ist wie mit einer HomeKit-Kamera, bei der nur der HomeKit-Code gescannt werden muss. Habt ihr die Kamera nämlich angeschlossen und die dazugehörige TP-Link Tapo-App geladen habt, müsst ihr euch in dieser erst einmal einen Account anlegen und könnt die Kamera anschließend über das „+“ Symbol hinzufügen. Dabei müsst ihr an eurem iPhone zwei Mal in die Einstellungen wechseln um das WLAN-Netz zu wechseln, da die Tado C100 zur Einrichtung kurzzeitig ein eigenes Netz aufbaut um sich mit dem iPhone zu verbinden. Dazu wird das 2,4 GHz Netz verwendet.

Ist die Einrichtung aber erst einmal abgeschlossen und habt ihr die Kamera angebracht (dank des beweglichen Standfußes lässt sich die Kamera in verschiedene Winkel neigen und sollte daher überall wo ihr sie benötigt, auch anzubringen sein), funktioniert sie wirklich sehr gut. Dank des integrierten Bewegungsmelders erhält man sehr schnell eine Benachrichtigung auf seinem iPhone, wenn eine Bewegung erkannt wurde. Die Qualität des Kamerabildes ist ebenfalls völlig in Ordnung und beträgt wie bei den meisten Kameras 1080p.

In der App habt ihr dann noch ein paar weitere Einstellungsmöglichkeiten und könnt unter anderem das Bild umkehren, Zeitpläne für automatische Aufnahmen erstellen oder auch ein automatisches Rebooten um 3 Uhr Nachts aktivieren. Gerade letzteres finde ich recht interessant, da es bei mir mit anderen Kameras schon einmal vorgekommen ist, dass diese nach einer bestimmten Nutzungszeit die Verbindung verloren haben und dann neu gestartet bzw. vom Strom getrennt und wieder angeschlossen werden mussten, damit sie wie gewohnt funktionierten. Bei der Tapo C100 spart man sich dies durch den automatischen Reboot.

Ansonsten bietet die App die bekannten Funktionen wie natürlich die Anzeige des Live-Bilds, eine 2-Wege-Kommunikationsmöglichkeit, einen Nachtsichtmodus oder auch die Möglichkeit, Fotos zu machen.

Die Speicherung der Aufnahmen ist wahlweise lokal auf dem iPhone oder auch auf einer bis zu 128GB großen SD-Karte möglich. Wollt ihr jedoch die automatischen Aufnahmen nutzen, ist die SD-Karte Voraussetzung dafür. Auf dem iPhone lassen sich nur manuell Aufnahmen starten und speichern.

Wer nicht überall im Haus eine HomeKit-Kamera benötigt und sich vielleicht lieber mit einem preiswerteren Modell, welches trotzdem über die wichtigsten Funktionen verfügt und sehr gute Aufnahmen macht, zufrieden gibt, der kann sich die TP-Link Tapo C100 (Amazon-Link) auf jeden Fall einmal ansehen. Ihr erhaltet hier nämlich eine grundsolide Kamera, die genau das macht, was sie machen soll. Und preislich kommen auch die günstigsten HomeKit-Kameras nicht an den niedrigen Preis der Tapo C100 heran, der offiziell bei einer UVP von 29,99 Euro liegt. Wobei der Preis für HomeKit-Kameras mit den Modellen von eufy und Aqara schon stark gesunken ist.

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