Cortana – Microsoft denkt um

Microsoft überarbeitet seine Sprachassitentin Cortana und stellt im Zuge dessen die iOS und Android App komplett ein.

Alexa, der Google Assistent und nicht zu guter Letzt Siri sind die aktuell wohl meistgenutzten Sprachassistenten. Neben ein paar hierzulande nicht verfügbaren chinesischen bzw. asiatischen Sprachassistenten hatte auch Microsoft versucht in diesem Bereich Fuß zu fassen. Wie man nun aber sagen kann, hat das nicht so ganz geklappt.

Zwar wird Microsofts Sprachassistentin Cortana quasi mit jedem Windows-Rechner ausgeliefert, die Nutzungszahlen scheinen jedoch nicht sehr hoch zu sein. Aus diesem Grund hatte man sich wohl auch dazu entschieden, die Cortana App für iOS und Android gar nicht erst außerhalb der USA (außer noch in China) anzubieten. Nun zieht man sogar die Reißleine und stampft die Cortana App komplett ein.

Der Grund dafür ist, dass Microsoft Cortana nicht mehr als allgemeinen Sprachassistenten sieht, sondern speziell für den Einsatz mit Microsoft 365 (Amazon-Link) weiterentwickelt. Damit will man das Arbeiten mit den sehr beliebten und weit verbreiteten Office-Programmen Word, Excel und Co. noch einmal deutlich vereinfachen.

Es ist also kein Lebewohl, aber dennoch sieht Microsoft ein, dass der Versuch Cortana neben Alexa, dem Google Assistenten und Siri zu etablieren, gescheitert ist. Bereits ab kommenden Monat werden daher von Drittentwickler erstellte Cortana-Skills nicht mehr funktionieren und ab Anfang des kommenden Jahres wird es die App und den bisherigen Funktionsumfang so nicht mehr geben.

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