Apple Event – Das sind iPhone 12, 12 Pro & HomePod Mini

Gestern Abend um 19 Uhr fand das Apple Event zum iPhone 12 statt. Dabei wurde auch der neue HomePod Mini gezeigt. Alles wissenswerte zu den neuen Geräten erfahrt ihr hier.

Gestern war ein wirklich langer Tag. Nachdem bereits um 0.00 Uhr der Prime Day gestartet ist, gab es um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit dann auch noch das nächste Apple Event.

Auf dem Event wurden wie erwartet das iPhone 12, iPhone 12 Mini, iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max vorgestellt. Als kleinen Bonus gab es außerdem den neuen HomePod Mini zu sehen und die vermuteten MagSafe Zubehörartikel für iPhone. Die wichtigsten Infos zu den vorgestellten Produkten findet ihr nachfolgend.

HomePod Mini

Beginnen wir genau wie Apple gestern beim HomePod Mini. Der quasi kleine Bruder des HomePod kommt in einem dem neuen Echo von Amazon (Amazon-Link) ähnlichem Design. Es ist quasi nur auf den Kopf gestellt.

Wie üblich wird der HomePod Mini mit einem hervorragend Klang beworben, der für 360-Grad-Surroundsound sorgen kann. Zur Klangoptimierungen besitzt er einen A5-Prozessor. Wie auch der große HomePod kann er zu einem Stereopaar zusammengefügt werden, als Multi-Room-Lautsprecher fungieren und als HomeKit-Zentrale verwendet werden. Die Steuerung erfolgt über die Touch-Oberfläche, mit Siri oder per iPhone, iPad und Co.

Der Preis für den HomePod Mini, der wahlweise in schwarz oder weiß erhältlich ist, beträgt hierzulande 96,50 Euro. Vorbestellungen sind ab dem 6. November möglich. Die Auslieferung erfolgt ab dem 16. November.

iPhone 12 & iPhone 12 Mini

Wie erwartet gab es von Apple gestern neben dem HomePod Mini zwei neue Modelle des „Standard“ iPhones zu sehen. Diese hören auf die Namen iPhone 12 und iPhone 12 Mini und kommen im bereits seit längerem bekannten Design daher. Bis auf die Größe, die beim 12er Modell 6,1“ und beim 12 Mini 5,4 Zoll beträgt, sind die Geräte technisch gleich. Sie bieten den neuen A14-Bionic-Prozessor und ein helleres Super-Retina-XDR-Display mit „Ceramic Shield“ als Schutz vor Glasbruch. Wie beim Vorgänger gibt es außerdem ebenfalls die bekannte Notch und FaceID. TouchID ist nicht zusätzlich mit an Bord.

Darüber hinaus wurde natürlich auch abermals die Kamera wieder etwas optimiert und bietet eine bessere Peformance. Außerdem unterstützen die neuen Modelle ab sofort den 5G-Standard. Der interne Speicher beginnt bei 64GB.

Die neuen iPhone 12 Modelle werden in den Farben Schwarz, Blau, Grün, Rot und Weiß erhältlich sein. Der Preis für das normale iPhone 12 beginnt bei 876,30 Euro. Der des iPhone 12 Mini bei 778,85 Euro. Wer sich eines der neuen Geräte bestellen möchte, sollte übrigens ein Ladegerät und Kopfhörer besitzen, denn diese werden ab sofort nicht mehr mitgeliefert.

Vorbestellungen für das iPhone 12 sind ab kommenden Freitag, dem 16. Oktober 2020 um 14 Uhr möglich. Die Auslieferung erfolgt eine Woche später ab dem 23. Oktober. Auf das iPhone 12 Mini muss hingegen noch etwas länger gewartet werden. Hier sind erst ab dem 6. November Vorbestellungen möglich. Die Auslieferung erfolgt ab dem 13. November.

iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max

Das Highlight der gestrigen Veranstaltung war dann aber wie immer das iPhone 12 Pro bzw. 12 Pro Max. Das neue Topmodell von Apple, welches im Vergleich zum Vorgänger ein etwas größeres Display bietet, dafür aber auch beim Gehäuse ein kleines Stück größer geworden ist, unterstützt ebenfalls ab sofort 5G und kommt mit dem neuen A14-Bionic-Prozessor sowie dem „Ceramic Shield“ Schutz vor Glasbruch. Ebenfalls wieder mit an Bord ist FaceID. TouchID gibt es auch hier nicht.

Bei der Kamera kommen wie auch beim Vorgänger ein Wide-, Ultrawide- und Telefotografie-Objektiv mit 12MP zum Einsatz, die natürlich ebenfalls wieder ein bisschen verbessert wurden. Für Foto-Freunde gibt es später in diesem Jahr dann auch noch die „AppleProRaw“-Funktion, mit der eine Live-Bearbeitung von RAW-Aufnahmen möglich ist. Außerdem zeichnet die Kamera beider Modelle in Dolby Vision HDR auf und es gibt den aus dem iPad Pro bekannten LIDAR-Scanner.

Erhältlich sein werden die neuen Pro-Modelle in den Farben Graphit, Silber, Gold und Pazifikblau. Die Vorbestellung des 6,1″ großen iPhone 12 Pro ist ab kommenden Freitag um 14 Uhr möglich, die Auslieferung erfolgt wie beim iPhone 12 ab dem 23. Oktober. Das 6,7″ große iPhone 12 Pro Max kann ab dem 6.November vorbestellt werden. Hier dauert es dann bis zum 13. November bis zur Auslieferung. Die Preise beginnen bei 1.120 Euro (Pro) bzw. 1217,50 Euro (Pro Max) für die Modelle mit der kleinsten Speichergröße von 128GB.

MagSafe Zubehör

Zu guter Letzt gab es neben dem HomePod Mini und den iPhone 12-Modellen auch ein wenig Zubehör zu sehen, welches dank der neu im iPhone verbauten Magnete wie von Zauberhand an der Rückseite des iPhones hält und auf den Namen MagSafe Zubehör hört. Hier wird es unter anderem Ladegeräte, Hüllen, Taschen und mehr geben, die ihr dann magnetisch an der Rückseite des iPhones befestigen könnt. Auch Drittanbieter werden dieses Feature nutzen können und so bestimmt allerlei neues Zubehör auf den Markt bringen.

Fazit

Was bleibt festzuhalten? Die neuen iPhone-Modelle sind eine klassische Weiterentwicklung und bieten gegenüber dem direkten Vorgänger jetzt nicht allzu viel Neues. Was soll man aber auch noch integrieren ist hier aber die Frage? Das iPhone ist (in meinen Augen) nunmal ein sehr gutes Gerät und bietet quasi alles, was man benötigt. Ich würde daher sagen, dass ein Wechsel von den aktuellen Modellen nicht zwingend notwendig ist und man das Geld auch für die iPhones des kommenden Jahres an die Seite legen kann. Letztendlich müsst ihr dies aber selber entscheiden und auch ich werde wohl wieder beim 12 Pro Modell zugreifen und dann hoffentlich kommende Woche Freitag über das neue Modell berichten können.

Was ich aber auf jeden Fall vorläufig (weil noch nicht getestet) empfehlen würde, ist der neue HomePod Mini. Im Gegensatz zu seinem großen Bruder überzeugt er vor allem mit seinem Preis von nicht einmal 100 Euro. Technisch bietet er ähnliche Funktionen und man darf davon ausgehen, dass auch der Klang nicht gerade schlecht sein wird. Wer sich daher bisher noch keinen HomePod zugelegt hat oder einen weiteren HomePod für andere Räume anschaffen möchte, der sollte sich den HomePod Mini demnächst einmal genauer ansehen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s