HomePod Mini – Die wichtigsten Details

Im November erscheint der neue HomePod Mini für nur 96,50 Euro. Hier gibt es alle wichtigen Infos zu Apples neuem Smart Speaker im kompakten Design.

Nachdem die letzten beiden Tage mit dem Apple Event und dem Amazon Prime Day sehr voll waren, werde ich heute noch einmal einen Rückblick auf das Apple Event werfen und euch den HomePod Mini genauer vorstellen.

Wie eingangs schon erwähnt, erscheint der HomePod Mini im November. Genauer gesagt am 16.November und damit drei Tage nach dem iPhone 12 Mini und iPhone 12 Pro Max. Die Vorbestellungen starten am 6.November und der Pries liegt bei 96,50 Euro. Doch was erhält man für diesen Preis?

Vergleicht man den HomePod Mini mit seinem „großen Bruder“, bietet er so ziemlich die selben technischen Funktionen. Worauf man allerdings verzichten muss, ist das räumliche Bewusstsein, durch das der große HomePod erkennt wo im Raum er platziert wurde und den Sound automatisch daran anpasst. Außerdem kann der HomePod Mini nicht als „Heimkino mit Apple TV 4K“ verwendet werden. Das heißt er kann nicht als Standard-Lautsprecher hinterlegt werden. Zu guter letzt lässt sich der Mini auch nicht mit seinem großen Bruder als Stereopaar nutzen. Dies geht nur mit zwei HomePods oder HomePod Minis.

Was der HomePod Mini aber bietet, ist die Möglichkeit zur Nutzung als Multiroom-Lautsprecher per AirPlay2, die Funktionale HomeKit-Zentrale und die neue Intercom-Funktion. Letztere kann mit der „Drop-In“ Funktion der Echo-Lautsprecher von Amazon (Amazon-Link) verglichen werden und ermöglicht sozusagen die Nutzung als Gegensprechanlage. Ihr sprecht also eine Nachricht in einen HomePod ein und diese wird auf einen anderen HomePod im Haus wiedergegeben. Dadurch lässt sich zum Beispiel aus der Küche heraus über einen HomePod Mini den anderen Mitbewohnern im Wohnzimmer auf einem HomePod mitteilen, dass das Essen fertig ist. Die Funktion ist übrigens über alle Apple Geräte hinweg verfügbar, das heißt ihr könnt eine in den HomePod gesprochene Nachricht auch an iPhones, iPads & Co. weiterleiten. Sogar mit den AirPods oder CarPlay-Radios im Auto wird es funktionieren.

Wozu der HomePod Mini ebenfalls genutzt werden kann, sind die vom HomePod bekannten Funktionen wie zum Beispiel das Abspielen von Musik oder Podcasts per AirPlay oder über Apple Music (demnächst werden aber auch andere Musik-Streaming-Dienste wie Amazon Music unterstützt, von Spotify war zuletzt keine Rede mehr),

Ebenfalls mit an Bord ist „Thread“. Bei Thread handelt es sich um einen offenen Standard für die zuverlässige und energieeffiziente Kommunikation zwischen Thread-Geräten. Hier heißt es jedoch, dass die Thread-Geräte HomeKit unterstützen müssen, damit dieser Kommunikationsweg automatisch gewählt werden kann.

Zu guter letzt verfügt der HomePod Mini dann auch noch über den Ultrabreitband-Chip, der unter anderem zur Auffindung der eigenen Apple-Geräte über die „Wo ist?“-App genutzt wird.

Auch wenn der HomePod Mini mit seinen Abmessungen von 84,3 x 97,9 mm (HxB) ein ganzen Stück kleiner ist als der HomePod (172 x 142 mm) und dementsprechend auch nicht ganz so leistungsstark, ist er dennoch irgendwie das Highlight der kommenden Apple-Geräte. Einen so praktischen Lautsprecher, der wahrscheinlich ebenfalls über sehr guten Sound verfügen und für nicht einmal 100 Euro angeboten wird, hätte man von Apple irgendwie nicht erwartet. Daher dürfen wir uns alle auf den Release freuen und wie man auf diversen Webseiten oder Foren hört, ist das Interesse am HomePod Mini ja auch sehr groß.

Mich persönlich würde es noch freuen, wenn der „große“ HomePod ein wenig im Preis sinken würde, denn sind wir mal ehrlich, wer schafft sich den HomePod an, wenn er den HomePod Mini für weniger als ein drittel des Preises bekommt und auf nicht viele Features verzichten muss. Eine zumindest kleine Preissenkung wäre daher doch drin, oder Apple?

2 Kommentare zu „HomePod Mini – Die wichtigsten Details

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