MacOS Big Sur – Der Download und die auffälligsten Änderungen

Gestern hat Apple macOS 11.0 Big Sur veröffentlicht. Nach anfänglichen Problemen beim Download konnte ich das Update mittlerweile laden und möchte euch meine ersten Eindrücke mitteilen.

Gestern Abend um circa 19.10 Uhr war es endlich so weit und Apple hat nach ungefähr 19 Jahren (macOS X 10.0 Cheetah wurde am 24. März 2001 veröffentlicht) wieder einen richtigen Versionssprung bei macOS vollzogen und macOS 11.0 Big Sur zum Download freigegeben. Das waren erst einmal die guten Nachrichten, sobald man dann aber den Download gestartet hatte, kam die erste schlechte Nachricht. Bei den meisten Nutzern zeigten MacBook & Co. weit über 10 Stunden bis hin zu einem oder sogar zwei Tagen für den Download an, der insgesamt 12,18 GB groß ist und über die Softwareupdates in den Systemeinstellungen gestartet werden muss. Bei mir waren es kurz nach dem Start auch schon bis zu 15 Stunden, also habe ich mich mal mit etwas anderem beschäftigt und mein MacBook das Update laden lassen.

Nachdem ich irgendwann gegen Nacht wieder auf meine MacBook sah, die nächste schlechte Nachricht. Der Download wurde abgebrochen. Also nochmal neu gestartet und siehe da, nichtmal mehr eine Stunde an Zeit, die mir für den Download des Updates angezeigt wurde und die letztendlich auch der Wahrheit entsprach, denn nach knapp 45 Minuten war das Update dann endlich geladen und ich konnte mein 2019er MacBook Pro aktualisieren.

Nachdem die Installation abgeschlossen war, habe ich mich dann erst einmal ein wenig umgesehen und geschaut was das neue macOS 11.0 Big Sur zu bieten hat. Zwar sind einige Dinge bereits bekannt, sie selber auszuprobieren oder anzuschauen ist dann aber noch einmal was anderes. Die für mich auf den ersten Blick auffälligsten Änderungen habe ich euch daher nachfolgend einmal aufgelistet.

Dock & Apps
macOS Big Sur kommt in einem stark überarbeiteten Design, welches sich über das gesamte Betriebssystem erstreckt. Als erstes fällt dabei das neue Dock mit den Apps auf. Endlich haben alle Apps die selbe Größe und Form (Formfaktor wie eine iOS-App), was mir persönlich extrem gut gefällt da es einfach aufgeräumter und ordentlicher aussieht (ja, ich habe manchmal einen Ordnungstick und mag es einfach klar strukturiert, ordentlich und ohne viel schnick schnack). Leider haben aber noch nicht alle Apps das neue Design erhalten, besonders die Apps von Drittanbietern sind hier zu nennen. Diese sollten aber früher oder später ebenfalls ein Update mit passendem App-Symbol erhalten. Bei mir stehen unter anderem schon Updates für die Apps von Affinity bereit, die ich noch herunterladen muss. Außerdem hatte ich auch noch nicht alle Apple iWork-Apps (Pages, Numbers, Keynote) aktualisiert.

Menüleiste
Neben dem Dock- und App-Design wurde unter anderem auch das Design der Menüleiste ein wenig angepasst und die Symbole haben nun einen etwas größeren und gleichmäßigen Abstand zueinander. Das heißt aber auch, es ist auf kleineren Bildschirmen schwerer, viele Symbole nebeneinander in der Menüleiste abzubilden. Wer bisher schon Platzprobleme hatte, wird es unter macOS Big Sur wohl noch ein bisschen schwerer haben und sich vielleicht von dem ein oder anderen Symbol verabschieden müssen.

Kontrollzentrum
Ebenfalls neu designed und strukturiert ist das Kontrollzentrum. Dieses kommt in einer an iOS angelegten Optik daher und bietet unter anderem einen Schieberegler für die Lautstärke oder die Display-Helligkeit, einen Schnellzugriff auf WLAN, Bluetooth und AirDrop oder auch die Steuerung für die Musikwiedergabe. Über den Menüpunkt „Dock & Menüleiste“ in den Systemeinstellungen können ein paar Anpassungen vorgenommen werden.

Mitteilungszentrale
Auch bei der Mitteilungszentrale diente iOS 14 mit seinen Widgets als klares Vorbild, denn das Design wurde quasi für die Mitteilungszentrale übernommen. Hier lassen sich wie unter iOS die gewünschten Widgets wie Wetter, Uhr, Kalender usw. auswählen und anzeigen. Wie von iOS bekannt, gibt es die Widgets zum Teil in bis zu drei verschiedenen Größen mit mehr oder weniger Informationen.

Aufgerufen wird die Mitteilungszentrale nicht mehr wie bisher über ein eigenes Symbol in der Menüleiste (ganz praktisch weil diese ja nicht mehr so viel anzeigt wie vorher), sondern über einen Klick auf die aktuelle Uhrzeit.

Neben den Widgets werden in der Mitteilungszentrale natürlich auch weiterhin die Mitteilungen der diversen Apps gesammelt und wie unter iOS bei Zusammengehörigkeit gestapelt.

Neben einer ansonsten etwas anderen Gestaltung im Finder sowie anderen Menüpunkten in den verschiedenen Apps bleibt macOS aber im wesentlichen immer noch macOS und ändert nicht großartig viel an der Bedienung oder sonstigen Details. Arbeiten lässt sich daher wie gewohnt. Sollte mir in der Zukunft dennoch etwas auffallen, was nun anders ist als vorher, werde ich euch darüber informieren. Allzu viel Zeit hatte ich bisher ja noch nicht mit der neuen macOS Version. Optisch gefällt sie mir aber auf jeden Fall sehr gut und das sie stärker an iOS angelegt ist, unterstütze ich ebenfalls. Ich bin daher erst einmal rundum zufrieden und warte lediglich darauf, dass alle Apps an das neue Design angepasst werden, wie sieht es bei euch aus?

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