REVIEW: Anker PowerCore Magnetic 5K – die magnetische Powerbank

Heute habe ich mal noch eine Review für euch, und zwar zu der Anker PowerCore Magnetic 5K, sprich der magnetischen Powerbank von Anker.

Seit der Einführung der iPhone 12-Modell ist jeder Nutzer auf der Suche nach passendem Zubehör, das sich magnetisch an den neuesten Apple Smartphones befestigen lässt. Sehr weit oben auf der Beliebtheitsskala sind dabei magnetische Powerbanks. Ein Modell bietet unter anderem der für sein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis bekannte Hersteller Anker zum Kauf an. Genau dieses Modell, namentlich die Anker PowerCore Magnetic 5K (Amazon-Link), durfte ich nun ausprobieren.

Beginnen wir den Testbericht wie immer mit dem was als erstes Auffällt, und zwar dem Lieferumfang. Dieser ist recht übersichtlich, denn neben der 9,3 x 6,2 x 1,6 cm großen sowie 131g schweren und in schwarz gehaltenen Powerbank mit 5.000 mAh Akku gibt es lediglich noch ein kurzes USB-C auf USB-C Kabel und die Gebrauchsanweisung. Ein Netzteil zum Aufladen ist nicht mit dabei.

Die qualitativ mal wieder einwandfreie Anker-Powerbank verfügt über eine kabellose und gleichzeitig magnetische Lademöglichkeit sowie einen USB-C-Anschluss. Letzterer dienst sowohl als Eingang wie auch als Ausgang. Dementsprechend ist es möglich, zwei Geräte gleichzeitig mit der Powerbank aufzuladen. Da es sich bei der kabellosen Lademöglichkeit um eine QI-Ladefläche handelt, können hier außerdem auch die AirPods oder andere Smartphones aufgeladen werden. Die Magnetfunktion ist jedoch aktuell den iPhone 12-Modellen vorbehalten.

Der Ladestatus der Powerbank wird über vier kleine und in weiß leuchtende LED Lichter angezeigt. Darüber hinaus gibt es ein weiteres blaues LED Licht, welches durch blinken beziehungsweise durchgängiges leuchten signalisiert, ob die Powerbank gerade zum Laden verwendet wird. Zum Einschalten besitzt sie einen Power-Button, ausgeschaltet wird sie automatisch nach einer kurzen Zeit der Inaktivität.

Bezüglich der Ausgangsleistung muss erwähnt werden, dass die kabellose Lademöglichkeit maximal 5W bietet. Möglich wären per QI bis zu 7,5W, würde man auf die MagSafe-Ladetechnik setzten, könnte man sogar bis zu 15W erreichen. Bisher ist letzteres bei einer Powerbank aber noch nicht zu finden.

Der USB-C-Anschluss liefert eine maximale Ausgangsleistung von 10W, vorausgesetzt es ist wird kein weiteres Gerät kabellos geladen. Auch hier liegt die Ausgangsleistung also unter dem maximal Möglichen.

Betrachtet man den Akku, der über eine Kapazität von 5.000 mAh verfügt, muss ebenfalls erwähnt werden, dass dieser beim kabellosen nicht ausreicht, um ein iPhone 12-Modell (außer dem Mini), komplett aufzuladen. Dies liegt an dem hohen Verlust, der beim kabellosen Laden auftritt. Anker selber gibt an, dass das iPhone 12 Mini komplett, das iPhone 12 bis zu 95%, das iPhone 12 Pro bis zu 97% und das iPhone 12 Pro Max bis zu 75% aufgeladen werden können. Im Falle des iPhone 12 Pro kann ich dies in etwa bestätigen, denn mit einem 8% Akku und voll aufgeladener Powerbank war ich am Ende dann wieder bei 100%. Wer den Akku nicht komplett entleert, kommt außer mit dem iPhone 12 Pro Max also im Prinzip schon auf eine komplette Ladung. Per Kabel wäre natürlich mehr drin, denn hier ist der Verlust deutlich geringer.

Beim Preis liegt man bei der Anker PowerCore Magnetic 5K (Amazon-Link) bei lediglich 35,99 Euro. In Anbetracht dessen bekommt man hier wie ich finde einiges geboten, auch wenn man bei der Ausgangsleistung sicher ein bisschen hätte draufpacken können. Qualitativ gibt es aber nichts zu bemängeln, wobei sie für kleinere Hände vielleicht nicht unbedingt so griffig ist, wenn sie magnetisch am iPhone befestigt wurde. An diesem hält sie aber sehr stark fest, so dass man sich keine Sorgen darüber machen muss, dass iPhone oder Powerbank einfach abfallen könnten.

Zum Schluss möchte ich dann nochmal auf den vor kurzem vorgestellte Pitaka MagEZ Juice 2 eingehen, bei dem es sich um einen Ladeständer mit herausnehmbarer und ebenfalls magnetischer Powerbank handelt. Neben dem deutlichen Preisunterschied (das Pitaka-Modell liegt bei 89,99 Euro, beinhaltet dafür aber auch Ladestation und Netzteil für die Powerbank), besitzt die Powerbank von Pitaka mit nur 2.800 mAh auch den kleineren Akku, ist dafür aber ein bisschen kleiner in Ihren Maßen und meiner Meinung nach deutlich schöner und mit der abgerundeten Form auch griffiger. Für den ein oder anderen könnte sie ja eine Alternative sein.

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