REVIEW: Das Baby-Nachtlicht mit Einschlafhilfe von Meross

Ich hatte die Gelegenheit mir das neue und mit HomeKit-Support ausgestattete Meross Baby-Nachtlicht mit integriertem Lautsprecher zur Einschlafhilfe anzusehen. Hier gibt es meinen Testbericht.

Nach der Schreibtischlampe, die ich erst vor Kurzem für euch getestet habe, hat Meross mir auch das HomeKit-kompatible Baby-Nachtlicht (Amazon-Link) mit integriertem Lautsprecher zur Einschlafhilfe zugeschickt. Dieses konnte ich mir mittlerweile ein wenig genauer ansehen und möchte euch heute einmal darüber informieren, was es über das aktuell dank Rabattgutschein nur 36,99 statt 45,99 Euro teure Nachtlicht zu wissen gibt.

Beginnen wir wie immer bei Lieferumfang. Dieser beinhaltet neben dem recht kleinen (11,5 x 11,5 x 10,8 cm) Nachtlicht außerdem noch ein USB-A auf USB-C Kabel, ein passendes Netzteil mit USB-A-Anschluss und den üblichen Papierkram.

Bezüglich der Qualität und Verarbeitung des Nachtlichts ist es wie bei Meross üblich. Ihr bekommt ein durchaus gelungenes Produkt, welches sicher nicht zu den hochwertigsten Produkten der Welt gehört, aber auch keinesfalls schlecht ist. Im Gegensatz zu dem ersten Nachtlicht von Meross hat Meross außerdem dazu gelernt und diesen etwas unschönen gelblich-beigen Rand an der Unterseite durch ein grau ersetzt. Wirkt jetzt nicht besonders edel, sieht aber dennoch stimmiger aus.

Kommen wir zum interessanten Teil, und zwar der Einrichtung und den anschließenden Funktionen. Wie immer erfolgt die Einrichtung dank HomeKit durch ein kurzes Scannen des entsprechenden Codes (befindet sich auf der Unterseite des Nachtlichts). Anschließend durchlauft ihr den Prozess zur Einrichtung, bei dem ihr das Gerät benennen und ihm einem Raum zuweisen könnt usw.

Einmal eingerichtet und eurem HomeKit-System hinzugefügt (was übrigens ohne Bridge und über das 2,4 GHz-Netz geschieht), habt ihr dann innerhalb der Home-App oder auch per Siri die Möglichkeit, die Lampe ein- und auszuschalten, die Farbe (aus 16 Millionen) auszuwählen und die Helligkeit anzupassen. Außerdem lässt sich das Baby-Nachtlicht natürlich auch in Automationen und Co. einbinden. Mehr geht aber erstmal nicht.

Interessanter wird es dann in der (kostenlosen aber mit Account-Zwang versehenen) Meross-App, wo ihr eben auch auf den integrierten Lautsprecher zugreifen könnt. Erwartet hier aber nicht zu viel, denn es handelt sich nicht um einen Bluetooth- oder sogar AirPlay-Lautsprecher, den ihr mit eigener Musik bespielen oder auf dem ihr einen Radiosender wiedergeben könnt. Es ist lediglich ein Lautsprecher der insgesamt 11 voreingestellte Umgebungsgeräusche wiedergeben kann. Zu diesen gehören verschiedene Vogelgezwitscher-Arten, Glockenspiele, Regen- und Wassergeräusche oder auch ein weißes Rauschen. In wie weit das wirklich beim Einschlafen hilft, muss jeder selber wissen. Für mich ist es auf jeden Fall nichts.

Immerhin lässt sich über die Meross-App dann aber auch noch ein Ton mit einer bestimmten Farbe kombinieren und es können Effekte wie wechselnde Farben aktiviert werden. Darüber hinaus lassen sich hier auch Favoriten und Timer festlegen und die App dient wie immer zum Update der Firmware. Solltet ihr einen bestimmten Favoriten haben, dann sei auch noch erwähnt, dass die Lampe per HomeKit immer im zuletzt gewählten Modus startet. Wer also einen Effekt auswählt und diesen immer nutzen möchte, kann den Effekt in der Meross-App einstellen und die Lampe danach einfach per HomeKit aus- und irgendwann wieder einschalten, der gewählte Effekt bleibt aktiv.

Zu guter Letzt könnt ihr das Baby-Nachtlicht auch am Gerät selber steuern. Dazu befinden sich insgesamt neun Tasten auf der Oberseite, die zum Ein- und Ausschalten, Wechseln der Töne oder zum Anpassen der Lautstärke, Farbe und Helligkeit genutzt werden können. Darüber hinaus lassen sich hier auch die in der App eingestellt Favoriten auswählen, um zum Beispiel direkt am Gerät einen bestimmten Effekt nutzen zu können.

Ein kleiner Hinweis am Rande. Ich habe auch einmal den Betrieb per Powerbank (mit der neuen PowerDot von UGREEN) ausprobiert und es gab keinerlei Probleme. Die Lampe ließ sich einwandfrei steuern, reagierte ebenso schnell wie bei einer Verkabelung und spielte auch Töne ab. Sie lässt sich also quasi auch im Garten oder auf dem Balkon nutzen, wobei sie nicht vor Wasser & Co. geschützt ist. Bei klarem Himmel könnt ihr sie aber ohne Probleme draußen einsetzen.

Was bleibt am Ende festzuhalten? In Sachen Beleuchtung hat Meross mit dem Baby-Nachtlicht (Amazon-Link) ein weiteres nettes und meiner Meinung nach nochmal besseres Modell als bei der ersten HomeKit-Nachttischlampe auf den Markt gebracht. Das etwas größere zweite Nachtlicht gefällt mir dagegen dann wieder etwas besser als dieses hier, da es einfach größer ist. Was mich aber immer ein bisschen ärgert, wofür Meross aber nichts kann, ist die Tatsache, dass keine Effekte per HomeKit eingestellt werden können. Hier sollte Apple in Zukunft mal nachlegen und die Auswahl von Effekten oder auch bei mehrfarbigen Lightstrips das Einstellen der einzelnen Farbzonen ermöglichen.

Der integrierte Lautsprecher ist für mich – ich sag es mal mit den Worten eines ehemals beliebtem deutschsprachigen Sängers – egal. Leider gibt er, also der Lautsprecher, nur die vorinstallierten Töne wieder und diese sprechen mich nicht an. Auch in meinem Umfeld konnte ich damit die wenigstens begeistern und wenn doch, dann waren es eher die Erwachsenen als die Kinder. Ob Meross hier also den richtigen Weg geht wenn man die Lampe als Baby-Nachtlicht oder wie es im originalen heißt, als „Cherub Baby Machine“ bewirbt, sei einmal dahingestellt.

Vielleicht seht ihr das aber anders und ihr oder eure Kinder könnt mit solchen Tönen beim Einschlafen etwas anfangen. Dann könnte auch das Baby-Nachtlicht etwas für euch sein. Preis-Leistungstechnisch ist es besonders aktuell im Angebot für nur noch 36,99 Euro schon einen Blick wert.

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