Erster Eindruck der externen MagSafe Batterie von Apple

Auch von der externen MagSafe Batterie von Apple konnte ich mir seit gestern einen ersten Eindruck machen. Hier sei vorweg gesagt, dieser fällt positiver aus als gedacht.

Nachdem ich gestern die externe MagSafe Batterie von Apple und die Beats Studio Buds erhalten habe, will ich euch natürlich auch kurz mitteilen, wie mein erster Eindruck der beiden Geräte ausgefallen ist. Bei den Beats Studio Buds hatte ich dies vorhin schon gemacht und war leider weniger begeistert. Nun soll dann auch die MagSafe Batterie folgen und hier fällt der erste Eindruck besser aus als gedacht.

Beginnen wir aber erst einmal beim Lieferumfang, der für den hohen Preis doch sehr gering ausfällt. Es ist leider ausschließlich die Powerbank im Paket. Ein Kabel zum Aufladen ist nicht mit dabei, ihr müsst also entweder das Kabel des iPhones nehmen oder euch ein weiteres Kabel zulegen.

Das Design der Powerbank ist meiner Meinung nach gelungen. Zwar gefällt mir weiterhin dieses MagSafe Symbol, sprich der Kreis mit dem kleinen Strich unten absolut nicht, aber dieses ist ja nur auf der Innenseite und bei der Anwendung daher nicht sichtbar. Nach außen hin zeigt sich lediglich das Apple-Logo.

Die Verarbeitung ist wie bei Apple üblich einfach hervorragend. Die Powerbank fühlt sich recht weich und angenehm an, wenn man sie zum Beispiel mit der Anker Magnetic Powerbank vergleicht. Außerdem ist sie an allen Ecken abgerundet, wodurch sie wirklich gut zum iPhone passt. In Sachen Größe ist sie minimal höher als das Anker Modell, aber dafür auch ein wenig flacher. Gerade für Leute mit kleineren Händen wird dies sicherlich ein Vorteil sein. Im Vergleich zur magnetischen Powerbank von Pitaka fällt sie aber designtechnisch ebenfalls etwas ab.

Kommen wir zur Anwendung, die ein wenig anders funktioniert als bei Modellen von Drittherstellern. Die Apple Powerbank erkennt nämlich automatisch, ob sie gerade mit dem iPhone verbunden ist und beginnt dann sofort das Aufladen. Ein Einschalten über einen Knopf (so einen besitzt die Apple Powerbank gar nicht) ist daher also nicht notwendig. Ich finde das ganz praktisch, manch einer mag das aber auch anders sehen.

Leistungstechnisch habe ich heute bereits einen Versuch mit der zuvor komplett aufgeladenen Powerbank gemacht. Begonnen habe ich bei 16% Akku am iPhone und 100% Akku bei der Powerbank. Nach etwa 2 Stunden war mein iPhone (das 12 Pro Modell) bei 43% und die Powerbank bei 48%. Nach etwa 3,5 Stunden war die Powerbank komplett leer und mein iPhone hatte 65%. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich dann doch das ein oder andere Mal am iPhone war und dort etwas gemacht habe. Wer während des Ladens nicht an sein iPhone geht, wird also noch ein paar Prozent mehr herausholen können.

Warum ich die Zahlen übrigens so genau weiß liegt daran, dass der Akkustand der Powerbank praktischerweise am iPhone angezeigt wird. Das heißt dort, wo ihr auch den Akkustand des iPhones, der Apple Watch oder verbundener AirPods sehen könnt, erscheint auch die genaue Prozentzahl der Apple Powerbank. Das habe ich so bei einer Powerbank bisher noch nicht gesehen und das gefällt mir sehr gut.

Was ich ebenfalls noch erwähnen sollte ist, dass die Apple Powerbank, sobald sie mit einem passenden Ladekabel und Netzteil verbunden ist, bis zu 15W und nicht nur 5W liefert. Sie ist kabelgebunden also leistungstechnisch mit dem originalen MagSafe Ladegerät vergleichbar.

Insgesamt bin ich bis hier hin also durchaus angetan von der Apple Powerbank und kann auch mit den lediglich etwas mehr als 50% Akkuzuwachs leben. Es ist aber auch nicht alles Gold was glänzt, deswegen möchte ich auch kurz auf ein paar Nachteile eingehen.

Hier wäre zum Einen zu nennen, dass der Lightning-Anschluss der Powerbank lediglich als Eingang dient. Sie ist also wirklich nur dazu geeignet, ein iPhone (oder auch andere QI-kompatible Geräte, dann aber nicht magnetisch) kabellos aufzuladen. Zwei Geräte gleichzeitig laden kann sie nicht und wer neben seinem iPhone auch immer sein iPad mit sich herumträgt, braucht zwingend eine weitere Powerbank um dieses unterwegs laden zu können.

Zum Anderen wäre da dann noch der Preis. 109 Euro um ein iPhone 12 Pro um etwas mehr als 50% aufladen zu können, sind schon happig. Das deutlich preiswertere Modell von Anker liefert dem iPhone 12 Pro mit einer (kabellosen) Ladung über 90%, wie ich euch bereits in meinem Testbericht verraten habe. Kabelgebunden reicht es sogar zu mehr als einer kompletten Aufladung. Gleichzeitig kann die Anker Powerbank dank des USB-C-Anschluss eben auch genutzt werden, um ein weiteres Gerät kabelgebundenen aufzuladen.

Tja, was soll ich letztendlich beim ersten Eindruck festhalten. Im Prinzip ist die externe MagSafe Batterie (Apple-Link / Amazon-Link) schon gut, auch wenn sie nur wenig Leistung bietet. Ob das Ganze aber den Preis rechtfertigt, bleibt fraglich. Wäre dieser um 30 bis 40 Euro niedriger, würde ich auf jeden Fall sagen, dass man die Apple Powerbank in die engere Auswahl nehmen sollte. So muss man schon stark überlegen, ob man nicht doch lieber eine andere Powerbank kauft, die dann vielleicht nur kabelgebunden genutzt werden kann, dafür aber direkt alle Geräte auflädt und das komplett. Von daher tu ich mich noch schwer damit, eine endgültige Aussage zu treffen und werde die Powerbank in den kommenden Tagen nochmal weiter ausprobieren. Hier sagt meine Tendenz trotz erster Kritik aber, dass ich sie behalten werde. Sie überzeugt mich also mehr als die 150 Euro teuren Beats Kopfhörer.

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