REVIEW: Saug- und Wischroboter HOBOT LEGEE 7 ausprobiert

Am heutigen Montag habe ich für euch noch einen ausführlichen Testbericht zu dem HOBOT LEGEE 7 Saug- und Wischroboter.

Ein Saugroboter gehört bei den Meisten mittlerweile wahrscheinlich zur Grundausstattung des Smart Home und auch wenn es die Kategorie der Saug- oder auch Wischroboter immer noch nicht innerhalb von Apple HomeKit gibt, bieten einige Modelle immerhin die Möglichkeit, sich über Siri-Kurzbefehle per Sprachsteuerung ansprechen zu lassen. Eines dieser Modelle, den HOBOT LEGEE 7 (Amazon-Link), möchte ich euch heute einmal ausführlich vorstellen.

Beginnen wir den Testbericht wie immer beim Lieferumfang. Zu diesem gehört neben dem knapp 34 x 33,5 x 9,9 cm große und 3,6kg schwere Saugroboter noch die passende Ladestation mit Klebestreifen zur sicheren Befestigung am Boden, zwei Seitenbürsten, zwei Wischtücher, vier Austausch-Wasserdüsen und der übliche Papierkram.

Der erste Eindruck des HOBOT LEGEE 7 fiel bei mir gut aus, denn designtechnisch überzeugt mich der schwarze Saugroboter mit seiner ins dunkelblaue übergehenden Oberseite wirklich sehr und macht etwas her. Ebenfalls sehr gut ist auch die Verarbeitung. Der Kunststoff ist robust und es gibt keine scharfen Kanten, die Spuren an den Möbeln oder Wänden hinterlassen könnten. Unter der Klappe an der Vorderseite am Saugroboter befindet sich der 500 ml große Staubbehälter, der 340 ml große Wassertank und der Ein- und Ausschaltknopf.

Die Qualität der sehr kompakten Ladestation, die praktischerweise die Möglichkeit zur Kabelaufwicklung bietet und so dafür sorgt, dass das Ladekabel der Station nicht unnötig im Raum herumliegt, ist ebenfalls sehr gut. Sie ist nur ein wenig leicht, weswegen es schon besser ist, sie mit den Klebestreifen am Boden zu befestigen. Andernfalls könnte es schonmal vorkommen, dass der HOBOT LEGEE 7 die Ladestation verschiebt.

Zur Steuerung setzt man beim HOBOT LEGEE 7 vorrangig auf die Legee 7-App, in der ihr euch erst einmal einen Account einrichten müsst. Beachtet hier bitte, dass auch eine Hobot-Legee-App zum Download angeboten wird. Mit dieser lässt sich der Saugroboter jedoch nicht verbinden und steuern. In der Beschreibung des Saugroboters findet ihr aber auch direkt einen QR-Code, der euch zur richtigen Anwendung führt.

Bevor wir zu den Funktionen innerhalb der App kommen, sei noch kurz erwähnt, dass sich auf der Oberseite des Saugroboters vier Tasten befinden, über die man ihn ebenfalls starten/stoppen und zur Ladestation zurückschicken kann. Außerdem können hier zwei der insgesamt acht Programme gestartet werden, und zwar die starke Reinigung und der Polier-Modus.

Mit der Legee 7-App, die leider nur in einer für iPhone optimierten Version zum Download bereitsteht, bekommt ihr dann eine Vielzahl an weiteren Funktionen nachdem ihr den Saugroboter über das 2,4 GHz-Netz hinzugefügt habt. Die App ist sehr übersichtlich gestaltet und nach der schnellen Einrichtung des Saugroboters zeigt sie euch die verschiedenen Saug- und Wischprogramme an (der Roboter kann während des Reinigungsvorgangs sowohl saugen wie auch wischen). Zu diesen gehören wie erwähnt die Starke Reinigung und der Polier-Modus sowie ein besonders leiser Eco-Modus, ein Tier-Modus speziell für Haustierhaare, ein Fleckenmodus, ein Trockenmodus der bei empfindlichen Holzböden genutzt werden sollte und ein manueller Modus. Bei letzterem habt ihr die Möglichkeit, den Sprühpegel, Vakuumpegel, die Wischfrequenz und die Reinigungsgeschwindigkeit an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Außerdem könnt ihr in der App Zeitpläne erstellen, um den Hobot Legee 7 automatisch zu bestimmten Uhrzeiten euer Zuhause reinigen zu lassen, seht den aktuellen Akku- und Wassertank-Stand und könnt virtuelle Barrieren einrichten, um schwer zugängliche Bereiche auszuklammern. Beim ersten Einsatz des Saugroboters wird dazu per LiveMapping eine ziemlich exakte Karte der Räume angelegt. Praktisch ist außerdem, dass er sogar einzelne Räume erkennen kann und sich diesen unterschiedliche Modi zuweisen lassen. Das heißt im Flur nutzt er zum Beispiel die Starke Reinigung und wechselt im Wohnzimmer automatisch zum Tier-Modus.

Was ihr außerdem über die App einrichten könnt, sind die Siri Kurzbefehle. Hier gibt euch die App die Möglichkeit, ganz unkompliziert Sprachbefehle zum Starten und pausieren, zum Zurückkehren zur Ladestation oder zum Wechsel in einen bestimmten Modus einzurichten. Nach der Einrichtung habt ihr also auch die Möglichkeit, den Saugroboter per Siri über iPhone, HomePod und Co. zu steuern.

Insgesamt bietet die App also alle wichtigen Funktionen. Eine zusätzliche Fernbedienung wäre aber dennoch ganz interessant gewesen, damit nicht immer der Griff zum iPhone notwendig ist oder ihr auf die Sprachsteuerung zurückgreifen müsst.

Während des Einsatzes geht der HOBOT LEGEE 7 ziemlich koordiniert vor und reinigt die Räume innerhalb von Zonen. Bei diesen fährt er zunächst die Ränder ab und säubert den Bereich dazwischen dann in geraden Bahnen. Hindernisse ab 10 Zentimetern Bauhöhe umfährt er problemlos und kehrt automatisch zur Ladestation zurück, falls sich der insgesamt 4.500 mAh starke Akku dem Ende nähert. Die Reinigungszeit ist dabei abhängig von dem gewählten Modus.

In Sachen Reinigungsleistung überzeugt der HOBOT LEGEE 7 mit seinen 2700 Pascal. Im Gegensatz zu anderen Saugrobotern setzt man zur Reinigung auf eine Kombination aus Düse und Mikrofaser-Tüchern zur Nassreinigung. Der Einsatz einer Düse hat im Gegensatz zum Einsatz einer Rolle den Vorteil, dass sich zum Beispiel Tierhaare nicht in dieser verfangen. Zwar hat er teilweise mit feinen Verschmutzungen wie Salz ein paar Probleme, aber dies trifft in der Regel auf fast alle Saugroboter zu. Der Wischmodus ist hingegen wirklich hervorragend und es gibt auch keine Probleme mit etwas stärken Flecken.

Damit ihr während des Einsatzes zudem erkennen könnt, ob der HOBOT LEGEE 7 gerade einfach nur saugt oder aber auch wischt, zeigt der Leuchtring um das Bedienfeld am Saugroboter verschiedene Farben an. Handelt es sich um eine Trockenreinigung, leuchtet der Ring weiß. Bei einer Nassreinigung wird er blau. Darüber hinaus erkennt ihr am Leuchtring während des Ladens außerdem auch, ob er vollständig aufgeladen ist. In dem Fall leuchtet er grün. Ist er noch nicht vollständig geladen, leuchtet er orange.

Insgesamt bin ich voll und ganz überzeugt vom HOBOT LEGEE 7 (Amazon-Link), denn dieser ist nicht nur gut verarbeitet sondern bietet auch alle wichtigen Funktionen inklusive Support für Siri Kurzbefehle. Die sehr gute Akkuleistung ist ebenfalls nochmal ein klarer Pluspunkt. Preislich ist der HOBOT LEGEE 7 mit aktuell 473,54 Euro aber auch nicht gerade das günstigste Modell. Da man hier aber wie erwähnt wirklich einen sehr guten Saug- und Wischroboter erhält, kann man meiner Meinung nach ohne Bedenken zugreifen.

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