REVIEW: Pitaka MagEZ Stand und MagEZ Case 2 für iPad Pro

Wer sein iPad Pro schützen und es ohne große Anstrengung zum Monitor umfunktionieren möchte, der sollte sich mal das MagEZ Case 2 und den MagEZ Stand von Pitaka ansehen.

Vor einigen Wochen hat mir Pitaka das neue MagEZ Case 2 für iPad Pro (Amazon-Link) sowie den MagEZ Stand (Amazon-Link) zugeschickt. Was ihr von diesen zu erwarten habt und in wie weit die beiden Produkte zusammengehören, erzähle ich euch folgend.

Beginnen wir beim MagEZ Case 2 fürs iPad Pro. Bei diesem handelt es sich quasi um eine Weiterentwicklung des hier vorgestellten MagEZ Case für die iPad Pro Modelle (11 und 12,9 Zoll) mit M1 Prozessor. Äußerlich ist die zweite Generation des MagEZ Case quasi identisch zur bisherigen, bietet im Gegensatz zum dazu aber die Möglichkeit, zusammen mit dem MagEZ Stand genutzt werden. Dazu wird es ganz einfach magnetisch an der Halterung des MagEz Stands befestigt, doch dazu gleich mehr.

Schauen wir uns erst noch einmal den MagEZ Stand ein wenig genauer an. Dieser ist aus Aramidfaser mit einer speziellen Aluminiumlegierung gefertigt und besitzt das von Pitaka bekannte und auch beim Case eingesetzte Design. Er besteht aus zwei Teilen (Arm mit magnetischer Halterung und Basis bzw. Bodenplatte), welche zu Beginn erst einmal mit den im Lieferumfang enthaltenen Inbussschlüssel und Schrauben verbunden werden müssen. Interessantes Feature: Sowohl die Schrauben wie auch der Inbussschlüssel befinden sich unter der Basis und werden dort magnetisch festgehalten. Sind die Schrauben erst einmal angebracht, lässt sich der Inbussschlüssel nach der Anwendung auch ganz einfach wieder magnetisch unter der Basis befestigen, damit er nicht verloren geht. Auf den festen Stand des MagEZ Stands hat das keinen Einfluss, denn aufgrund der Gummierung unter der Basis und einer kleinen Aussparung für Schrauben und Inbussschlüssel wackelt hier nichts.

Ein ebenfalls noch zu erwähnendes Features der Basis bzw. Bodenplatte ist ein integriertes QI-Ladegerät, welches mit maximal 15W (beim iPhone wie üblich nur mit bis zu 7,5W) auflädt. Das dazu notwendige USB-C auf USB-C Kabel ist im Lieferumfang enthalten. Ein Netzteil wird jedoch zusätzlich benötigt.

Der Arm mit der magnetischen Halterung ist it einem Kugelgelenk ausgestattet, dank dem man die Halterung (mit angebrachtem iPad Pro im MagEz Case 2) um bis zu 5 Grad nach unten und 32,5 Grad nach oben neigen kann. Außerdem lässt sich der magnetische Teil der Halterung auch um 360 Grad drehen, was so viel bedeutet, wie dass ihr euer iPad Pro so ausrichten könnt, wie ihr es wollt. Egal ob hochkant oder quer. Das Ganze funktioniert sogar nicht nur mit den iPad Pro Modellen und dem MagEz Case 2, sondern auch mit anderen iPads oder Tablets. Dazu befindet sich im Lieferumfang des MagEZ Stand eine Metallplatte, die ihr hinten an den iPads anbringen könnt und die genau wie das MagEZ Case 2 magnetisch an der Halterung festhält. Schöner finde ich es aber mit dem Case, da man sich dann nichts auf sein iPad kleben muss. Noch schöner wäre es jedoch gewesen, wenn das iPad Pro ganz ohne Case magnetisch am MagEZ Stand hätte befestigt werden können.

Was bleibt am Ende festzuhalten? Nun ja, einerseits ist die Idee aus seinem iPad Pro quasi einen Monitor zu machen, gar nicht mal so schlecht. Besonders beim 12,9″ Modell macht die Arbeit mit Tastatur und Maus entsprechend Spaß und es reicht aus, wenn das iPad nur als Display dient. Andererseits, ist der Spaß leider ein wenig teuer, denn für den MagEZ Stand (Amazon-Link) zahlt ihr aktuell 94,99 Euro. Wer sich dann keine Metallplatte auf sein iPad kleben möchte und lieber zum MagEz Case 2 (Amazon-Link) greift, der muss nochmal 74,99 Euro oben drauflegen. Immerhin hat das Case aber noch den Vorteil, dass es auch ohne Probleme mit dem Magic Keyboard von Apple genutzt werden kann und man es nicht immer wieder dran und ab machen muss. Ob es sich letztendlich aber für euch lohnt, müsst ihr selber entscheiden. Braucht ihr einen Schutz fürs iPad und wollt dieses gerne wie einen Monitor nutzen, ist es gut investiertes Geld. Macht ihr letzteres nicht, ist es nur eine sehr teure Möglichkeit sein iPad Pro irgendwo aufzuhängen.

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