REVIEW: 65W USB-C-Netzteil Einova Sirius ausprobiert

Netzteile gibt es ja wie Sand am Meer. Mit dem Einova Sirius möchte ich euch heute aber ein Modell vorstellen, welches nicht nur kompakt und leistungsstark, sondern auch etwas flexibel ist.

Vor einigen Wochen hat mich der Hersteller Eggtronic bezüglich seiner Marke Einova kontaktiert und mir für einen Test das Einova Sirius 65W USB-C-Netzteil (Amazon-Link) angeboten. Zuerst einmal dachte ich mir „ok, noch ein weiteres Netzteil auf dem Markt, welches mit knapp 100 Euro ganz schön teuer ist“. Dann habe ich das Geräte bekommen und wie meine Meinung danach ausgefallen ist, möchte ich euch nachfolgend erzählen.

Beginnen wir erst einmal beim Lieferumfang. Für den Test habe ich freundlicherweise sowohl die weiße wie auch die schwarze Variante des Einova Sirius Netzteils bekommen. Beide Netzteile sind aus Kunststoff und jeweils 75 x 49,6 x 22,7 (H x B x T) groß bei einem Gewicht von 195 Gramm. Zum Lieferumfang gehört neben dem Netzteil und dem Stecker außerdem auch ein 1,8m langes USB-C auf USB-C Kabel. Letzteres kommt natürlich in der zum Netzteil passenden Farbe.

Beim Design können mich die Netzteile überzeugen (sowohl Hochglanz-Weiß wie auch Mattgrau). Sie sind zwar nicht der Hingucker wie die neuen und bunten 20W Netzteile von Anker, sie sind aber auch keinesfalls hässlich und erst recht nicht klobig und dick. Außerdem fühlen sie sich durchaus wertig an.

Betrachtet man die Leistung der mit GaN-Technologie ausgestatteten Netzteile (GaN sorgt für eine höhere Effizienz und kleinere Bauweise bei gleicher Leistung), erhält man über den einzigen USB-C-Anschluss eine Ausgangsleistung von 65W mit 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3,25A. Mit dieser ist es kein Problem, iPhone, iPad oder MacBook aufzuladen. Bei den kleineren Geräten, die nicht so eine hohe Ladung aufnehmen können, wird entsprechend automatisch weniger Leistung zur Verfügung gestellt. Im Test habe ich sowohl mein iPad Pro wie auch mein MacBook Pro in etwa 30 Minuten um 35% aufladen können. Die dabei entstandene Wärme beim Netzteil war meiner Meinung nach völlig im Rahmen.

Beim MacBook Pro, welches von Apple ebenfalls mit einem 65W Netzteil ausgeliefert wird, muss man zudem sagen, dass Einova hier ein kompakteres Netzteil anbietet. Der Vergleich mit anderen Netzteilen, wie zum Beispiel dem 65W starken Anker Nano II zeigt jedoch, dass es auch noch eine Ecke kompakter geht.

Dafür bietet das Einova Sirius einen Pluspunkt, den ich so bisher eher weniger bei Netzteilen gesehen hab. Und zwar lässt sich der Stecker abnehmen (das klappt ganz einfach durch zwei an den Seiten befindliche Druckknöpfe, die zusammengedrückt werden müssen) und wahlweise hochkant oder quer anbringen. Das hat den Vorteil, dass das Netzteil nicht unschön aus der Steckdose heraussteht oder ihr es bei belegten Nebensteckern eben doch hochkant nutzen könnt und somit den anderen Steckern nicht in den Weg kommt.

Was mir außerdem ganz gut gefällt, ist das hochwertige und flache USB-C-Kabel. Dieses hat mit seinem 1,8 Metern eine gute Länge, ist aber leider auch ein wenig steif und daher nicht ganz so flexibel. Dennoch erfüllt es am Ende seinen Zweck ist zwischen den meist runden Kabeln dann irgendwie auch ein Hingucker.

Insgesamt fällt man Fazit daher recht gut aus. Das Einova Sirius ist durchaus kompakt und ein wenig flexibel bei der Anbringung, das Kabel ist lang und qualitativ gut. Es lässt sich sehr gut auf Reisen mitnehmen und liefert durchgängig gute Leistung. Leider gibt es am Ende jedoch ein „aber“, denn mit knapp 100 Euro (99,90 Euro bei Amazon, Affiliate-Link) ist es auch sehr teuer. Andere Netzteile und Kabel mit ähnlichen Eigenschaften (sieht man mal von der flexiblen Anbringung des Steckers ab), bekommt man bereits für deutlich weniger Geld. Von daher wird man hier wahrscheinlich nur bei gewissen Einsatzzwecken zugreifen. Wenn man das macht, bekommt man aber auf jeden Fall ein gutes Netzteil und Ladekabel.

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