REVIEW: HomeKit-Aroma-Diffuser VOCOlinc Ripple ausprobiert

Ich habe mir einmal den HomeKit-kompatiblen Aroma-Diffuser „Ripple“ von VOCOlinc angesehen und möchte euch heute verraten, was dieser bietet.

Vor ein paar Wochen hat mir VOCOlinc den neuen VOCOlinc Ripple Aroma Diffuser (Amazon-Link) zukommen lassen, der neben Alexa und dem Google Assistenten auch Apple HomeKit unterstützt. Was der Aroma Diffuser bietet und wie er sich vom vor einiger Zeit getesteten VOCOlinc MistFlow unterscheidet, erfahrt ihr nachfolgend.

Beginnen wir den Test wie immer beim Lieferumfang. Eigentlich ist das schnell zusammengefasst, denn es gibt lediglich den aus drei Teilen (Hauptgerät mit Wassertank, Deckel für Wassertank und Abdeckung für den Aroma Diffuser) bestehenden Aroma-Diffuser, das Stromkabel und die Gebrauchsanweisung. Ein ätherisches Öl, welches man zur Verbreitung des Dufts benötigt, ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss zusätzlich angeschafft werden.

Mit seiner Höhe von lediglich 15,8 cm und einem Durchmesser von 11,2 cm ist er im Vergleich zum VOCOlinc MistFlow deutlich kleiner. Man könnte ihn also auch als Mini-Aroma-Diffuser bezeichnen. Zudem fasst der Wassertank mit 220 ml (MistFlow: 2,5 Liter) ebenfalls deutlich weniger Inhalt. Das wiederum bedeutet, dass man den Tank regelmäßiger auffüllen muss um den Aroma-Diffusor auch nutzen zu können. Insgesamt hielt der Tank bei mir im Test für etwas mehr als 6 Stunden (laut VOCOlinc je nach Einstellung bis zu 8 Stunden). Beim Auffüllen würde ich zu einer Gießkanne oder ähnlichem raten, denn ansonsten müsste man den VOCOlinc Ripple immer erst vom Strom trennen und zum Waschbecken tragen, da der Wassertank nicht entnommen werden kann.

Bezüglich der Verarbeitung und Qualität gibt es meiner Meinung nach soweit nichts zu bemängeln. Der Diffusor besteht aus Kunststoff, ist gut verarbeitet und macht optisch einen ebenso guten Eindruck. Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass man die Abdeckung des Diffusors zum Beispiel durch drehen am Gerät befestigen kann. Das geht leider nicht und wenn man den Diffusor hochheben möchte, hat man leider nur die Abdeckung in der Hand.

Betrachtet man das Ganze technisch, bietet der VOCOlinc Ripple neben seiner Funktion als Aroma-Diffuser auch noch ein integriertes LED Licht, welches in etwa 16 Millionen verschiedenen Farben leuchten kann. Hier muss man sagen, dass die Leuchtkraft keinen Vergleich mit der des MistFlow darstellt (was aber natürlich auch der geringeren Fläche zur Beleuchtung geschuldet ist), dennoch ist die Beleuchtung als Ambiente-Beleuchtung ganz gut zu gebrauchen. Sie reicht aber keineswegs, um einen Raum zu erhellen. Zu sehen ist das Licht außerdem auch nur oben am VOCOlinc Ripple und durch eine ganz kleine Spalte seitlich des runden Geräts (dort wo man die Abdeckung nicht mit dem Hauptgerät verbinden kann).

Die Einrichtung des VOCOlinc Ripple erfolgt wahlweise per VOCOlinc-App oder über die Home-App. Wie üblich habt ihr in der App des Herstellers ein paar mehr Möglichkeiten, auf die ich gleich kurz eingehen werde. Zuerst aber zur HomeKit-Einrichtung, die wie üblich über das Scannen eines Codes funktioniert. Ist das erledigt, heißt es dem VOCOlinc Ripple (also dem Aroma-Diffusor und dem LED-Licht) einen Namen zu geben und ihm einem Raum zuzuweisen. Anschließend lässt er sich dann auch schon nutzen. Eingebunden wird er über das 2,4 GHz-Netz.

Innerhalb von HomeKit habt ihr nach der Einrichtung dann in die Möglichkeit, „beide“ Geräte unabhängig von einander zu steuern. Der Diffusor lässt sich ein- und ausschalten sowie auf einen gewünschten Wert einstellen. Wichtig zu wissen ist noch, dass er im Betrieb ein bisschen summt. Ich empfand das aber nicht als störend, besonders da er bei Musik oder anderen Geräuschen auch nicht mehr zu hören ist.

Kommen wir zur VOCOlinc-App, die ihr euch zusätzlich herunterladen solltet, da sie nicht nur für Firmware-Updates benötigt wird, sondern wie erwähnt auch ein paar zusätzliche Funktionen bietet. Sehr schön ist dabei, dass ihr euch in der App keinen Account anlegen müsst. Vorausgesetzt ihr nutzt die Geräte ausschließlich per HomeKit und benötigt keinen Alexa- oder Google-Support.

In der VOCOlinc-App habt ihr dann in Sachen zusätzlicher Einstellungen die Möglichkeit, die Nebelmenge (in zwei Stufen) anzupassen oder Zeitpläne und Countdowns einzurichten. Darüber hinaus bietet die VOCOlinc-App noch ein paar Lichteffekte für den Aroma Diffusor (zum Beispiel wechselnde Farben). Per HomeKit lässt sich das Licht nur in seiner durchgängig leuchtenden Farben und der Helligkeit anpassen.

Wer es zu guter Letzt etwas altmodischer mag und den Diffusor gerne am Gerät selber bedient, der kann dies über die drei an der Vorderseite des Geräts befindlichen Tasten tun. Über diese können die Nebelmenge (Stufe 1, Stufe 2) und ein Timer (2,4,6 Stunden) eingestellt sowie das Licht an- und ausgeschaltet werden.

Was am Ende festzuhalten bleibt ist, dass der VOCOlinc Ripple (Amazon-Link) gut aussieht, gut funktioniert, seinen Zweck erfüllt und mit 35,99 Euro für einen HomeKit-kompatiblen Aroma-Diffuser preiswert ist. Sollte der Raum in dem er seinen Dienst verrichtet etwas größer sein, gibt es auch direkt einen Doppelpack für 67,99 Euro im VOCOlinc Store. Als Alternative stehen außerdem der VOCOlinc MistFlow (Amazon-Link) und VOCOlinc FlowerBud (Amazon-Link) bereit, die sich im Prinzip nur durch ihr Aussehen und die Größe des Wassertanks unterscheiden. Funktionstechnisch sind sie gleich. Von daher finde ich, kann man bei allen Modellen zugreifen.

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