Der Mac Studio und das Studio Display

Neben iPhone SE und iPad Air hatte Apple gestern dann auch noch zwei professionelle Geräte parat, und zwar den Mac Studio und das Studio Display. Auch hierzu hab ich kurz die wichtigsten Infos zusammengefasst.

Nachdem ich gestern schon kurz davor Stand, während des Apple Events auf GZSZ umzuschalten (Scherz), hat Apple mit zwei weiteren Geräten dann doch noch meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Neben dem iPhone SE und dem iPad Air wurden gestern nämlich auch der Mac Studio und das Studio Display vorgestellt.

Beim Mac Studio handelt es sich im groben gesagt um eine Pro-Variante des Mac mini, die mit allerlei neuester Technik ausgestattet ist und wahlweise mit dem M1 Max oder dem ebenfalls neu vorgestellten M1 Ultra (quasi ein doppelter M1 Max) ausgeliefert wird. Leistungstechnisch ist der Mac Studio deutlich besser als der 27 Zoll iMac und schlägt auch den Mac Pro mit 16-Core Prozessor.

Preislich liegt der Mac Studio mit M1 Max, 10-Core CPU, 24-Core GPU, 32GB RAM und 512GB SSD bei 2.299 Euro. Wer sich für die Variante mit dem neuen M1 Ultra interessiert, zahlt hierfür mit einer 20-Core CPU, 48-Core GPU, 64GB RAM und 1TB SSD 4.599 Euro. Bestellungen sind bereits möglich und die Auslieferung erfolgt ab dem 18. März.

Das Studio Display ist dann der zum Mac Studio passende Monitor, der eine Größe von 27 Zoll mit 14,7 Millionen Pixeln und einer 5K Auflösung bei 60 Hz. bietet. Auf der Front befindet sich zudem eine 12 MP Weitwinkel-Kamera mit Support für Center Stage. Außerdem gibt es verbesserte Mikrofone und Lautsprecher sowie Unterstützung für 3D Audio.

In Sachen Anschlüsse bietet das Studio Display drei USB-C Ports und einen Thunderbolt-Anschluss. Ein per Kabel verbundenes MacBook Pro lässt sich darüber mit bis zu 96W aufladen.

Preislich geht es bei Studio Display bei 1.749 Euro los. Je nachdem welchen Standfuß oder welches Glas ihr verbaut haben möchtet, steigt der Preis entsprechend. Vorbestellungen sind auch hier schon möglich. Die Auslieferung erfolgt ebenfalls ab dem 18. März.

Auch hier kurz wieder meine Meinung. Beide Geräte richten sich eher an Pro-User, wobei ich mich, obwohl ich mit den Geräten arbeite, dann nicht dazu zählen würde. Aktuell bietet mir bereits der M1 so viel Power, dass ich denke alles darüber hinaus ist derzeit für die meisten Nutzer nicht notwendig. Apple macht es aber geschickt und bringt seine Pro-Geräte wie eben den neuen Mac Studio auch bei nicht professionellen Nutzern ins Gespräch. Außerdem bietet man ihn dann mit technischen Details an, die auch für den normalen Nutzer preislich noch interessant sein können. Dadurch bekommt man einen kleinen Hype obwohl jeder wissen sollte, dass die Geräte zwar wirklich gut, aber für die meisten gar nicht notwendig sind. Trotzdem wollen dann viele zugreifen weil ja jeder drüber redet.

Auch das Studio Display geht in die selbe Richtung und hat es mir auch ein bisschen angetan. Wenn ich aber ehrlich zu mir selbst bin, brauche ich das Display nicht und bekomme bei der Konkurrenz teils auch schon für deutlich weniger Geld ähnlich gute Monitore. Hier müsste am Ende also doch der Apple-Fan in mir durchgehen, um zu zugreifen. Wer aber wirklich professionell mit den Geräten arbeitet, wobei ich nicht genau sagen kann wie man professionell hier definieren soll, der bekommt sowohl beim Studio Display wie auch beim Mac Studio zwei wirklich hervorragende Geräte.

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