Apple hat Siri ein Datenschutz-Upgrade verpasst

Ihr erinnert euch an das kürzlich veröffentlichte iOS 15.5-Update? Mit diesem hat Apple Siri auch ein Datenschutz-Upgrade verpasst und für eine lokale Verarbeitung von Sprachbefehlen gesorgt.

Mitte Mai hatte Apple mit iOS 15.5 & Co die neuesten Versionen seiner Betriebssysteme veröffentlicht. Mit den neuen Versionen gab es natürlich auch wieder ein paar Anpassungen. Unter anderem wurde zum Beispiel die Podcasts-App oder die Kurzbefehle-App verbessert. Doch das war noch längst nicht alles, wie uns nun Sareena Dayaram von cnet.com wissen lässt.

Die US-Journalistin, die im Hintergrundgespräch von Apple über weitere Änderungen informiert wurde, gibt diese nun also weiter und hat erfreuliches zu berichten. Wie Apple ihr gegenüber bestätigt hat, wurde Siri auch in Sachen Datenschutz verbessert. Im Genauen bedeutet dass, das an Siri gerichtete Sprachbefehle mit iOS 15.5 nicht mehr an Apple Server gesendet und dort verarbeitet werden, sondern das der ganze Vorgang lokal auf dem iPhone stattfindet.

Die lokale Verarbeitung von Sprachbefehlen erfolgt auf allen iPhone-Modellen, die über einen A12-Chip und neuer verfügen (ab iPhone XS/XR). Neben dem dadurch verbesserten Datenschutz hat dies außerdem den Vorteil, dass Siri etwas schneller auf eure Befehle reagiert. Natürlich klappt das nicht bei allen Befehlen, denn für einiges benötigt Siri auch weiterhin die Rücksprache mit den Apple-Servern, wer sich aber zum Beispiel einen Wecker stellt, eine Erinnerung anlegt, eine App öffnen will oder auch einen Text per Sprache in die Notizen-App schreiben lässt, der muss jetzt nicht mehr lange auf die Umsetzung durch Siri warten.

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