REVIEW: Fahrradtasche Sam von Feuerwear

Falls ihr auch mal mit dem Fahrrad unterwegs und nicht nur im Smarthome seid, dann ist vielleicht die Fahrradtasche Sam etwas für euch.

Heute hab ich mal wieder abseits von Apple & HomeKit etwas für euch, und zwar von der bei mir (und mittlerweile auch meinem Umfeld) sehr beliebten Marke Feuerwear. Von dieser hatte ich euch ja schon ein paar Produkte vorgestellt. Vor Kurzem hat Feuerwear dann die neue Fahrradtasche Sam veröffentlicht, die nicht nur einen Blick wert ist, weil jede Tasche aufgrund der echten Einsatzfeuerwehrschläuche ein Unikat darstellt (der Aufdruck und äußerliche Gebrauchsspuren sind bei jeder Tasche anders).

Schaut man sich als erstes die Verarbeitung der ca. 35 cm breiten, 13 cm tiefen und 39 – 55 cm hohen (variabler Rollverschluss) Tasche an, die es genau wie die anderen Feuerwear-Produkte in den Farben Schwartz, Rot und Weiß gibt, merkt man sehr schnell das man ein richtig hochwertiges Produkt in der Hand hält. Das liegt nicht nur an den verarbeiteten Feuerwehrschläuchen, sondern auch den perfekten Nähten, den zusätzlich angebrachten und reflektierenden Streifen (damit man im Straßenverkehr besser erkannt wird) oder dem verstärkten Boden und der verstärkten Rückseite (im Labor gegen Scheuerungen mit 100.000 Lastwechseln getestet).

Damit man die Tasche an seinem Fahrrad befestigen kann, besitzt sie auf der Rückseite das Klickfix-Befestigungssystem, mit dem sie sich ganz einfach und schnell am Gepäckträger anbringen lässt. Dort hält sie auch sicher und fest, selbst bei holprigen Wegen oder Touren durch den Wald. Auch verdreht sie sich dank des Anschlusses nicht. Falls man die Tasche aber mal nicht mit dem Fahrrad mitnehmen will, gibt es obendrauf einen längenverstellbaren Schultergurt, mit dem sie sich auch über der Schulter tragen lässt.

Im Inneren der Tasche befindet sich ein großes Hauptfach, welches man über den Rollverschluss erreicht (mit Reißverschluss und innenliegenden Tragegriffen, falls man den Rollverschluss mal nicht schließen möchte). Im Hauptfach ließ sich mein 14 Zoll MacBook Pro ohne Probleme unterbringen (16 Zoll sollte auch passen). Im Inneren des Hauptfachs befinden sich dann noch zwei weitere Fächer. Eines davon für einen bis zu 13 Zoll großen Laptop oder euer iPad (12,9 Zoll iPad Pro mit Magic Keyboard passte hinein) und ein weiteres deutlich kleines Fach, in dem Geldbeutel, Ladekabel, Kopfhörer oder ähnliches Platz finden.

Das war es aber noch nicht mit dem Platz, denn auf der Außenseite haben wir noch ein weiteres Fach für kleine Sachen wie Smartphone oder Schlüssel, auf die man eventuell schneller Zugriff haben möchte und für die man nicht immer den Rollverschluss öffnen will.

Insgesamt beträgt das Volumen der Fahrradtasche Sam bei geschlossenem Rollverschluss 13 Liter. Bei geöffnetem Rollverschluss sind es bis zu 19 Liter.

Damit eure transportierten Sachen auch bei Fahrten durch den Regen nicht Nass werden, hat man bei Feuerwear alle Nähte zusätzlich verklebt. Obendrauf spendiert man außerdem einen praktischen Regenschutz, den man zusätzlich über den Rucksack ziehen kann. Wer durch starken Regen fährt, sollte auch darauf zurückgreifen. Bei Nieselregen oder leichtem Regen gab es keine Probleme und der Inhalt blieb trocken. Der Regenschutz lässt sich in einer kleinen seitlichen Tasche (siehe Bild oben) verstauen.

Wie auch über die anderen Taschen und Rucksäcke von Feuerwear, kann man also auch hier nichts schlechtes sagen. Wie immer hat das aber auch seinen Preis. Wer sich für die Feuerwear Sam Fahrradtasche interessiert, muss dafür 189 Euro (drei Jahre Garantie, danach pauschale Reparatur für 25 Euro) auf den Tisch legen.

Für den Preis von 189 Euro bekommt man aber auch eine hochwertige und robuste Fahrradtasche, die gut aussieht, viel Platz bietet und aufgrund der Materialien und der Herstellung auch noch nachhaltig ist. Wer seine Apple-Geräte also auch mal mit dem Rad transportiert und Wert darauf legt, dass diesen nichts passiert, der ist hier sehr gut bedient. Es lassen sich aber natürlich auch kleinere Einkäufe aus dem Supermarkt transportieren.

Und zum Schluss vielleicht noch einer der wichtigsten Punkte. Keiner der die Tasche für mich ausprobiert hat, fühlte sich dadurch beim Fahren beeinträchtig. Im Gegensatz zu anderen Gepäckträger-Taschen ist sie auch etwas kleiner, fasst aber trotzdem 8,5 kg. So viel würde ich jedoch nicht hinein packen, denn dann wird das Fahrgefühl doch ein bisschen beeinträchtigt.

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