Das iPad der 10. Generation & iPad Pro mit M2-Chip

Neben den neuen Apple TV-Modellen gab es dann auch das neue iPad der 10. Generation und das iPad Pro mit M2-Chip zu sehen. Was diese bieten, hab ich hier kurz zusammengefasst.

Über den neuen Apple TV 4K, bzw. die zwei Versionen des neuen Apple TV 4K, habe ich euch vorhin schon informiert. Nun möchte ich auch kurz ein paar Worte zu den neuen iPad-Modellen verlieren, zu denen das iPad Pro mit M2-Chip und das iPad der 10. Generation gehören.

iPad Pro

Die neue Version des iPad Pro kommt erneut als 11 Zoll und 12,9 Zoll Variante in einem unveränderten Design. Auch ansonsten gibt es nicht viel neues, abgesehen vom M2-Chip und der schwebenden Apple Pencil-Funktion. Letztere sorgt dafür, dass der Pencil ohne Display-Kontakt bereits ab 12 Millimeter über dem Display erkannt wird. Von wegen Display, auch in diesem Jahr hat erneut nur das 12,9 Zoll-Modell das Liquid Retina XDR Display mit Mini LEDs bekommen.

Ansonsten gibt es beim iPad Pro nun Support für WiFi 6E, ProRes Video-Unterstützung und einem neuen Preis. Das 11 Zoll-Modell als WiFi-Variante mit 128 GB startet jetzt bei 1049 Euro statt wie bisher bei 879 Euro. Das 12,9 Zoll WiFi-Modell mit 128 GB bekommt ihr ab 1.499 Euro, für das WiFi & Cellular Modell mit 2TB Speicher fallen nun sogar über 3.000 Euro an.

Prinzipiell würde ich sagen, dass die Vorgängermodelle ausreichen. Ein kleines Ass im Ärmel könnte jedoch die Media Engine des M2-Chips sein, dank der nun wohl weitere Profisoftware wie zum Beispiel Davinci Resolve, OctaneX oder Affinity Publisher ihren Weg auf das iPad findet. Wenn diese den M2-Chip voraussetzen, dann ist das neue Modell zumindest für einige Creator die bessere Wahl. Für alle anderen (mich eingeschlossen) reicht aber sicherlich der Vorgänger aus..

iPad (10. Generation)

Während das iPad Pro also nicht viel Neues zu bieten hatte, sind die Änderungen am „Standard“ iPad schon etwas größer. Ab sofort kommt dieses nämlich auch im Design des iPad Pro bzw. iPad Air. Genau wie letzteres bietet es ein 10,9 Zoll großes Display und einen USB-C-Anschluss. Im Inneren befinden sich der A14 Bionic Chip sowie 64 GB (bzw. wahlweise 256 GB) Speicher. TouchID ist vom Homebutton in den Button auf der Seite gewandert.

Interessant ist sicherlich, dass Apple beim neuen iPad der. 10. Generation neben einer 12MP Rückkamera auch eine 12 MP Ultraweitwinkel Frontkamera verbaut, die sich jetzt an der Längsseite des iPads befindet. Was hingegen ein bisschen unglücklich erscheint, ist der Support für den Appel Pencil der 1. Generation. Dieser wird weiterhin unterstützt und es gibt keinen Support für die 2. Generation. Da der Apple Pencil 1 jedoch über einen Lightning-Anschluss zum Aufladen und verbinden verfügt, benötigt man ab sofort einen Adapter, um diesen mit dem iPad zu verbinden. Der Adapter wird dem Apple Pencil der 1. Generation zwar zukünftig beigelegt, wer ihn jedoch schon hat, muss den Adapter für 10,00 Euro zusätzlich kaufen.

Leider gibt es noch mehr schlechte Nachrichten, denn während die 9. Generation des iPad noch ab einem Preis von 379 Euro erhältlich war (wurde jetzt auf 429 Euro angehoben), verlangt man für die 10. Generation als WiFi-Variante mit 64 GB Speicher nun 579 Euro. Als Farben stehen Blau, Pink, Gelb und Silber zur Wahl. Natürlich bekommt man für den höheren Preis auch mehr, ein so großer Sprung zum nochmal besseren iPad Air oder dem iPad Pro aus dem letzten Jahr ist es aber auch nicht mehr.

Was es darüber hinaus ebenfalls noch Neues gibt, ist das Magic Keyboard Folio. Bei diesem zweiteiligem Tastatur-Case handelt es sich quasi um eine etwas preisgünstigere Version des Magic Keyboard, die speziell für das iPad der 10. Generation entwickelt wurde und ausschließlich mit diesem funktioniert. Das neue Keyboard lässt das iPad ein bisschen aussehen wie ein Microsoft Surface. Es wird über die unten am iPad der 10. Generation befindlichen Smart Connector mit Strom versorgt und benötigt genauso wie das Magic Keyboard keinen eigenen Akku. Gegenüber letzterem hat es sogar noch Vorteile, denn es besitzt zusätzliche Funktionstasten, die beim Magic Keyboard fehlen. Außerdem lassen sich Tastatur und der Schutz auf der Rückseite vom iPad trenne, so dass letzterer immer noch magnetisch befestigt bleibt und das iPad schützt, während man die Tastatur beiseite legen kann. Erhältlich ist das Magic Keyboard Folio ausschließlich in weiß für 299 Euro. Für mich persönlich ist es irgendwie das Highlight unter den neuen Produkten, leider bleibt es aber dem „Standard“ iPad vorbehalten. Über ein Modell für das iPad Pro würde ich trotz Magic Keyboard nachdenken.

Falls ihr euch für die neuen iPad-Modelle, den Apple Pencil Adapter oder das Magic Keyboard Folio interessiert, dann könnt ihr diese ab sofort bei Apple vorbestellen. Die Auslieferungen erfolgen ab dem 26. Oktober.

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