REVIEW: Ecovacs Deebot X1 Omni

Ich durfte das Top-Modell in Sachen Saugroboter aus dem Hause Ecovacs testen. Meine Meinung dazu gibts hier.

Vor ein paar Wochen hatte sich Ecovacs bei mir gemeldet und mich gefragt, ob ich neben meinem Dreame L10s Ultra nicht auch mal das Top-Modell aus ihrem Hause testen möchte, sprich den Deebot X1 Omni. Das klang natürlich interessant, von daher habe ich mal nicht nein gesagt und möchte euch heute darüber informieren, was der Deebot X1 Omni so zu bieten hat.

Als Erstes gibt es wie immer einen kurzen Überblick über den Lieferumfang. Zu diesem gehören neben dem Roboter und der Station (Kombination aus Absaug- und Reinigungsstation) außerdem zwei Wischmops, zwei Seitenbürsten, das Ladekabel, eine Reinigungsbürste, zwei 3,2 Liter Staubbeutel (einer bereits in der Station) sowie der übliche Papierkram.

Schauen wir uns als nächstes mal den Roboter im Detail an. Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen besitzt der Roboter neben zwei (rotierenden) Wischmops außerdem auch zwei gleichzeitig genutzte Seitenbürsten. Letztere sorgen dafür, dass er schon bei einem kurzen Durchgang mehr Staub aufsammelt als andere Modelle. Erstere sorgen wie in der Vergangenheit schon öfter erwähnt, für eine deutlich bessere Wischleistung als bei Robotern mit Wischtuch.

Bei der Bürste handelt es sich um eine handelsübliche doppelseitige Bürste. Gemeinsam mit der Saugkraft von 5.000 Pa. sorgt sie für eine sehr gute Saugleistung. An dieser Stelle sei vielleicht kurz angemerkt, dass ich den Saugroboter in einem haustierfreien Haushalt nichtmal auf der maximalen Stufen laufen lassen würde. Da reicht auch schon eine mittlere Saugkraft.

Im Inneren des Roboters, sprich unter dem einfach abnehmbaren und magnetisch haltenden Deckel befindet sich ein 400 ml großer Staubbehälter sowie ein 80 ml Wassertank und der rote Button zum Einschalten. Während sich der Staubbehälter beim Saugen füllt und anschließend in der Station abgesaugt wird, bekommt der Wassertank automatisch Wasser durch die Station und lässt Schmutzwasser auch in dieser zurück. Doch dazu gleich noch mehr.

Die Verarbeitung und das Design des Roboters, der auf eine LiDAR-Lasernavigation setzt und dementsprechend einen kleinen „Turm“ besitzt (und außerdem über Kameras mit AIVI 3D-Technologie in der Front verfügt), sind meiner Meinung nach ausgezeichnet. Besonderes das Design überzeugt mich sehr, da ich ein Fan von dunkleren Farben bin. Sprich die Optik sagt mir hier mehr zu als bei meinem in weiß gehaltenen Dreame L10s Ultra (wobei man sich den Deebot X1 Omni wahlweise auch in weiß zulegen könnte wenn einem helle Farben besser gefallen).

Die Station ist auf den ersten Blick eine Wucht (44,8 x 43 x 57,8 cm). Sie ist nochmal deutlich größer als die Station des Dreame L10s Ultra, was schon etwas heißt. Genau wie bei anderen Top-Modellen handelt es sich bei der Station wie erwähnt um eine Kombination aus Absaug- und Reinigunsgsstation (ohne Reinigungsmitteltank). Das bedeutet, im Inneren befindet sich ein 4 Liter Frischwassertank sowie ein 4 Liter Schmutzwassertank und Platz für einen 3,2 Liter Staubsaugerbeutel.

Über den Frischwassertank wird der Roboter mit Wasser versorgt. Das passiert automatisch und je nach Größe der Reinigungsfläche mehrfach während eines Durchgangs. Dreckiges Wasser wird in den Schmutzwassertank abgepumpt und der Staubsaugerbeutel dient der Aufnahme des aufgesammelten Drecks. Damit die Wischmops des Roboters nach der Reinigung nicht einfach Nass in der Station verbleiben, besitzt diese zudem noch eine integrierte Heißlufttrocknung. Die Dauer der Trocknung lässt sich per App einstellen.

Schauen wir uns als nächstes die Einrichtung und Steuerung an, die über die Ecovacs Home-App vorgenommen wird. In dieser heißt es wie üblich erst einmal Account anlegen, einen Namen für euer Zuhause zu vergeben und anschließend dann den Roboter hinzufügen. Während des Hinzufügen müsst ihr kurz noch euren WLAN-Code eingeben und sobald Roboter und iPhone verbunden sind, könnt ihr ihm einen Namen geben und es kann losgehen.

In Sachen Funktionen bietet die App zum Großteil bekannte Features. Dazu gehören neben der Sprachauswahl (damit der Roboter Aussagen auf deutsch von sich gibt) unter anderem die Aufzeichnung mehrerer Karten (inkl. 3D House Mapping über Kamera & Lasersensor, bei dem die Umgebung dann in einer 3D-Ansicht angezeigt wird), das Festlegen von No-Go-Zonen oder Einrichten von virtuellen Wänden, die Festlegung von automatischen Reinigungsplänen und natürlich auch verschiedene Einstellung zur Trocknung der Mops in der Station und dem allgemeinen Reinigungsvorgang. Hier lässt sich unter anderem auswählen, wie oft der X1 Omni den Raum saugen bzw. wischen soll, wie hoch die Saugkraft ist, ob er bei Teppicherkennung automatisch die Saugleistung aufs Maximum erhöht oder auch die höhe der Wasserdurchflussrate.

Eine Besonderheit unter den Funktionen ist dann noch die integrierte YIKO-Sprachsteuerung (Alexa oder Google Assistent können ebenfalls genug werden). Mit dieser lässt sich der Roboter ganz einfach auch ohne euer iPhone auf Kommando steuern. Per WIKO könnt ihr den Roboter starten oder stoppen, zum Reinigen bestimmter Bereiche schicken, die Modi auswählen oder auch nach dem Verschleiß der einzelnen Teile fragen (letzteres könnt ihr in der App natürlich auch einsehen). Insgesamt ist die Sprachsteuerung damit deutlich umfangreicher als bei den Modellen aus dem Xiaomi-Universum, die sich per Siri Kurzbefehle steuern lassen. Letztere Möglichkeit bietet der Deebot X1 Omni aber ebenfalls.

Ebenfalls noch interessant ist der Videomanager. Dank diesem könnt ihr die Kamera des Roboters zur Überwachung nutzen, Videos aufzeichnen oder Fotos machen. Während der Nutzung ist jedoch kein Betrieb des Roboter möglich.

Insgesamt kann man sagen, dass die Ecovacs Home-App die für moderne Saugroboter notwendigen Features bietet und sogar noch etwas darüber hinaus geht. Zudem ist sie optisch meiner Meinung nach ansprechender gestaltet als zum Beispiel die Xiaomi-App. .

Neben der App hat mich beim Deebot X1 Omni aber auch die Leistung überzeugt. Die Wischleistung ist dank der Wischmops, die mit einem Druck von 6N auf den Boden gepresst werden und bis zu 180 mal pro Minute rotieren, genauso überzeugend wie beim von mir privat genutzten Dreame L10s Ultra. Bei der Saugleistung machen die paar weniger Pascal meiner Meinung nach nicht viel aus, zumal ich den Roboter ja sowieso selten auf maximaler Stufe laufen lasse. Zu guter Letzt überzeugt außerdem auch noch der Akku, der eine Kapazität von 5.200 mAh besitzt und für eine Laufzeit von über 4 Stunden (260 Minuten) ausreicht.

Was aber leider einen wie ich finde großen Unterschied zum Dreame L10s Ultra ausmacht, ist die Tatsache, dass der X1 Omni zwar auch gleichzeitig saugen und wischen kann, Teppiche jedoch umfährt, sobald die Wischmops montiert sind. Um Teppiche zu saugen müsst ihr die Wischmops also vorm Durchgang entfernen. Der Dreame L10s Ultra hebt die Mops stattdessen automatisch an und erledigt quasi alles in einem Durchgang, was wirklich praktisch ist da man sich so noch weniger selber um die Reinigung kümmern muss.

Alles in Allem bleibt der Ecovacs Deebot X1 Omni aber auf jeden Fall ein erstklassiger Saug- und Wischroboter, der mir optisch besser gefällt und auch qualitativ etwas mehr her macht als die Top-Modelle von Roborock oder Dreame. Mit einer UVP von 1.499 Euro liegt er aber auch über den beiden anderen Modellen und hat für mich dann die alles entscheidende Einschränkung, dass ich die Wischmops abmontieren muss, um Teppiche zu saugen. Ein Anheben bei Teppicherkennung finde ich da deutlich gelungener.

Letztendlich müsste er meiner Meinung nach also nicht über, sondern gleichauf oder etwas unter der Konkurrenz liegen. Genau das ist aktuell aber auch der Fall, denn im Moment zahlt ihr für den Ecovacs Deebot X1 Omni nur 1.139 Euro. Die White Edition gibt es sogar für nur noch 999 Euro. Bei dem Preis kann man dann schon wieder überlegen, ob einem der X1 Omni nicht doch besser gefällt als die Konkurrenz und einem die Features wie die YIKU-Sprachsteuerung mehr zusagen, als ein Anheben der Wischmops. Leistungstechnisch sind sie auf jeden Fall alle gut und unterscheiden sich nur geringfügig.

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