Anker Prime Power Bank 26K ausprobiert

Egal, welche Powerbank bisher euer Lieblingsmodell war, vergesst sie, denn Anker haut mit der Prime Power Bank (26K, 300W) mal so richtig einen raus. Warum ich das so sehe, könnt ihr hier nachlesen.

In Sachen Powerbanks setze ich in der Regel auf Modelle die nicht unbedingt kompakt, dafür aber leistungsstark sind. In der Vergangenheit gehörten daher Powerbanks wie die Anker PowerCore 24K, die Inui PowerBank 25K oder die Mophie Powerstation Ultra 25K zu den von mir genutzten Geräten. Auch wenn diese Powerbanks wirklich sehr gut funktioniert haben und leistungsstark waren, habe ich mich jetzt wieder für ein neues Modell von Anker entschieden. Hier hat es mir die neue Anker Prime Power Bank 26K* mit 26.250 mAh, 300W Ausgangsleistung und einigen weiteren Features angetan. Warum, das möchte ich euch nachfolgend erzählen.

Die Powerbank gehört mit ihren Maßen von 159,9 x 62,7 x 38 mm und einem Gewicht von etwa 600g nicht gerade zu den kleineren Modellen. Das ist aufgrund ihrer Fähigkeiten aber auch nachvollziehbar. Sie besitzt einen mit 26.250 mAh ziemlich leistungsfähigen Akku. Zudem liefert sie über zwei USB-C und einen USB-A Port eine maximale Ausgangsleistung von 300 Watt. Über die USB-C-Ports stehen jeweils bis zu 140 Watt zur Verfügung. Der USB-A-Port liefert bis zu 22,5 Watt, wird bei der Nutzung von allen Ports gleichzeitig aber auf 20 Watt begrenzt. Damit die Powerbank sofort einsatzbereit ist, legt Anker dem Paket neben einer Tragetasche außerdem auch ein geflochtenes USB-C 140W-Ladekabel bei.

Neben der Lademöglichkeit bietet die Anker Prime Power Bank 26K dann noch ein paar Features, die sie deutlich von ihren Mitbewerbern abhebt. Dazu gehört zum Beispiel das Farb-Display, auf dem unter anderem der Ladestand, die Ausgangsleistung (gesamt/je Port), die Akkutemperatur und ein Bildschirmschoner in Form des Datums und der Uhrzeit angezeigt werden können.

Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit, die Powerbank kabellos aufzuladen. Das klappt allerdings nicht per Qi-Ladegerät, sondern nur über die speziell dafür entwickelte Anker Ladestation für Prime Power Banks*. Damit die Powerbank mit dieser genutzt werden kann, besitzt sie auf der Unterseite eine entsprechende Ladefläche. Dadurch reicht es aus, sie auf der Ladestation abzustellen.

Das wahrscheinlich größte Feature ist dann aber der Bluetooth-Support und die damit verbundene Unterstützung der Anker-App. Um die Powerbank dort hinzuzufügen, muss als erstes ein Account erstellt und anschließend ein neues Gerät hinzugefügt werden. Zur Kopplung muss man die Power-Taste der Powerbank 2x schnell hintereinander drücken. Anschließend blinkt das Bluetooth-Symbol auf dem Display und die Powerbank sollte automatisch in der App angezeigt werden. Nach einer kurzen Einrichtung und einem ersten Firmware-Update war sie dann auch schon einsetzbar.

Innerhalb der App finden sich Echtzeitdaten zum Akkustand und zur Eingangs- und Ausgangsleistung (gesamt/je Port). Außerdem können Infos zur Akkutemperatur oder den verbundenen Kabeln eingesehen werden. So erfährt man zum Beispiel, für wie viel Watt diese ausgelegt sind und ob sie die PowerDelivery-Funktion unterstützen. Außerdem lässt sich ein Lademodus festlegen. Bei diesem hat man die Wahl zwischen einer intelligenten Zuweisung, die angeschlossene Geräte automatisch erkennt und die Leistung entsprechend anpasst (Standard-Einstellung), einem Energiesparmodus, der für ein gleichmäßiges Aufladen sorgt und die Wärmeentwicklung reduziert, was wiederum der Lebensdauer der Powerbank und der angeschlossenen Geräte zugutekommt, und einem benutzerdefinierten Modus, bei dem die Ausgangsleistung individuell eingestellt werden kann.

In den Einstellungen der Powerbank findet sich dann noch die Möglichkeit, die Helligkeit des Displays anzupassen, eine automatische Bildsperre und einen Bildschirmschoner (Datum und Uhrzeit) zu aktivieren, einen Pomodoro-Timer einzurichten, den Gerätenamen abzuändern, die Gerätesprache zu wechseln (inkl. Deutsch) und Firmware-Updates zu laden. Zum Pomodoro Timer sei kurz gesagt, dass sich dieser durch schütteln der Powerbank aktivieren lässt und anschließend den eingestellten Timer auf dem Dispaly der Powerbank startet. In dieser Zeit soll man sich dann mit einer Aufgabe befassen, bevor man danach wieder eine kurze Pause einlegt. Dadurch soll die Konzentrationsfähigkeit verbessert und das Zeitmanagement optimiert werden. Mehr dazu findet ihr unter Pomodoro-Technik auf diversen Webseiten.

Am Ende muss ich sagen, dass die Anker Prime Power Bank (26K, 300W)* mich also nicht nur leistungstechnisch überzeugt hat, sondern vor allem auch in Sachen Features. Wo bekommt man sonst eine Powerbank mit Display, kabelloser Lademöglichkeit, Timer-Funktion zur besseren Konzentration und App-Support? Meines Wissens nach nirgendwo. Leider hat das aber auch seinen Preis, denn die Anker Prime Power Bank (26K, 300W) liegt bei einer UVP von 199,99 Euro. Da muss man sich natürlich überlegen, ob man die Features auch wirklich benötigt. Alternativ hat Anker aber auch ausreichend Powerbanks im Programm*, die auf mehr oder weniger Features verzichten, dafür dann aber auch etwas bis deutlich preiswerter sind. Wer hier bei der Prime Power Bank 26K zugreift, macht aber auf keinen Fall etwas falsch. Ich bin absolut begeistert und werde ab jetzt wohl nie wieder auf eine Powerbank mit mindestens gleichwertigen Features verzichten können.

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