reMarkable Paper Pro Move ausprobiert

Ich habe mir die kompaktere Version des reMarkable Paper Pro, sprich das Paper Pro Move, angeschaut.

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich großer Fan vom reMarkable Paper Pro. Dieses hatte ich vor einiger Zeit auch mal in einem Testbericht vorgestellt. Ganz kurz zusammengefasst kann man sagen, dass ich der Meinung bin, dass das reMarkable Paper Pro seine Aufgabe als Notizbuch um Welten besser erfüllt als ein iPad mit Apple Pencil. Der Grund dafür liegt nicht unbedingt in der Software, denn iPad-Apps wie Goodnotes sind auf jeden Fall nochmal etwas umfangreicher als die Software des reMarkable. Das iPad muss sich beim Schreiben aber einfach geschlagen geben, denn das reMarkable Paper Pro kommt viel näher an echtes Schreiben mit Stift und Papier heran. Da hilft auch keine Paper-like Folie. Von daher ist das reMarkable Paper Pro für Notizen aus meiner Sicht die klar bessere Wahl.

Im September des vergangenen Jahres hat reMarkable mit dem Paper Pro Move eine deutlich kompaktere Version des Paper Pro vorgestellt. Dieses unterscheidet sich technisch nicht wirklich vom großen Bruder und bietet genau die selben Features auf einem kompakteren 7,3 Zoll e-Ink-Display (Paper Pro 11,8 Zoll). Von daher wollte ich nicht nochmal auf die Funktionen eingehen. Ich wollte euch aber kurz sagen, warum ich es mir zusätzlich zum Paper Pro angeschafft habe und warum es mir persönlich am Ende sogar fast besser gefällt als das große Modell.

Der Grund der Anschaffung des Paper Pro Move lag darin, dass ich gerne immer ein Notizbuch bei mir habe. Speziell, wenn ich außerhalb des Büros arbeite. In der Vergangenheit hatte ich dann oft mein iPad Pro inkl. Magic Keyboard und das reMarkable Paper Pro bei mir. Das fand ich allerdings etwas umständlich, denn letztendlich habe ich die Notizen vom reMarkable per App auch auf meinem iPad. Dennoch benötige ich immer wieder einen Notizzettel oder eben ein zweites Gerät neben dem Gerät an dem ich arbeite. Da meine Notizen in der Regel relativ kurz sind, brauche ich auch nicht so viel Platz dafür. Von daher kam mir das Paper Pro Move ziemlich gelegen. Es erfüllt alle meine Voraussetzungen an digitale Notizen und ist gerade für den Einsatz unterwegs einfach kompakter und leichter mitzunehmen.

Obwohl es genau für den Zweck der Mitnahme gedacht ist, muss ich am Ende aber sagen, dass ich es auch für zuhause am Schreibtisch fast besser finde. Aktuell nutze ich dort zwar das Paper Pro und habe das Paper Pro Move bei mir im Rucksack, um meine Notizen dann auch mobil dabei zu haben, aber eigentlich würde es mir auch am Schreibtisch ausreichen. Das hat allerdings mit der Art der Nutzung zu tun. Wie schon erwähnt mache ich vor allem kurze Notizen. Dafür brauche ich nicht viel Platz. Ich hätte es zwar schon etwas besser gefunden, wenn das Paper Pro Move breiter ausgefallen wäre, aber trotz seiner eher länglichen Form reicht es für meine Notizen in der Regel aus. Zumal ich ja auch diverse Notizbücher und Seiten anlegen kann. Der Speicherplatz ist mit 64GB genauso groß wie beim Paper Pro.

Am Ende würde ich sagen, dass das reMarkable Paper Pro Move seinen Zweck ideal erfüllt und unter bestimmten Voraussetzungen sogar die bessere Wahl als das große reMarkable Paper Pro sein kann. Wer natürlich mehr Platz für detaillierte Planungen oder andere Dinge benötigt, der sollte weiterhin zum großen Modell greifen. Wer wie ich eher kurze Notizen macht, kann sich das kleine Modell genauer anschauen. Wer beides braucht, kombiniert die Modelle und hat wie ich im Moment das große Paper Pro am Schreibtisch liegen und das kleine Paper Pro Move im Rucksack. So ist überall ein Gerät speziell für Notizen vorhanden und ich kann meine Apple-Geräte für die eigentliche Arbeit nutzen. Günstig ist allerdings etwas anderes.

Preislich liegt das reMarkable Paper Pro bei einer UVP von 679 Euro. Das kleine Paper Pro Move kostet 479 Euro. In beiden Fällen mit Standard-Stift (Marker) und ohne Hülle. Welche Möglichkeiten man im Fall von letzteren hat, könnt ihr nochmal im Testbericht des Paper Pro Move nachlesen. Mit Ausnahme des Keyboard Folio gibt es alle Stifte und Hüllen auch in angepasster Form für das Paper Pro Move. Genauso sieht es übrigens mit einigen speziell für das reMarkable angebotenen Vorlagen wie Kalendern, die es über das kostenpflichtige Connect Abo gibt.

Kurzer Hinweis zum Schluss: Während die reMarkable-Produkte lange Zeit exklusiv über den reMarkable Online-Shop erhältlich waren, bekommt man sie jetzt auch in verschiedenen Sets direkt über Amazon* und Co.

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