Mit der Sleepal AI Lamp soll eine Nachttischlampe mit Matter zur Schlafüberwachung auf den Markt kommen.

Sleepal will mit der AI Lamp eine alternative Lösung zur Schlafüberwachung anbieten. Statt auf Gadgets wie eine Smart Watch oder Armbänder und Ringe zu setzen, will man die Schlafüberwachung durch eine Nachttischlampe ohne Geräte am Körper ermöglichen. Für diese Idee sucht man demnächst über eine Kickstarter-Kampagne nach Unterstützung.
Die Sleepal AI Lamp kombiniert eine Nachttischlampe mit KI-gestützten Funktionen zur Schlafüberwachung. Dafür kommt ein Radarsystem mit mmWave-Sensoren zum Einsatz. Dieses erkennt unter anderem Bewegungen, die Atmung, Herzfrequenz, Körpertemperatur, Schlafdauer, Lautstärke und einige weitere Körpersignale. Mit Hilfe dieser Aufzeichnungen liefert die Lampe per App detaillierte Infos zu den Schlafphasen, zu veränderten Schlafpositionen, zum Schnarchen usw. Laut Sleepal soll die Erkennung auch bei mehreren Personen oder wenn sich Haustiere im Bett befinden funktionieren. Leider werden ausgewählte Funktionen aber auch nur bei Abschluss eines kostenpflichtigen Abos verfügbar sein. Dazu gehören zum Beispiel detaillierte Berichte über Schlafgewohnheiten oder langfristige Entwicklungen des Schlafs.

Bezüglich des Nachtlichts teilt Sleepal mit, dass dieses Farben und Weißtöne unterstützt, automatisch in Sachen Helligkeit und Ton an den Tagesverlauf und die Schlafphasen angepasst wird und obendrein auch noch Matter-Support bietet. Dank letzterem kann es über Smart Home-Systeme wie das Apple Home gesteuert und in Automationen und Szenen eingebunden werden.

Abgerundet wird die Sleepal AI Lamp von weiteren praktischen Features wie einem integrierten Wecker und Lautsprecher. Über letzteren soll wahlweise Musik per Bluetooth wiedergegeben oder Entspannungsgeräusche abgespielt werden können.

Preislich soll die Sleepal AI Lamp bei einer UVP von 449 US-Dollar liegen. Wer sehr früh bei der demnächst startenden Kickstarter-Kampagne zugreift, kann die Lampe allerdings schon für 269 US-Dollar bekommen. Wie teuer das zusätzliche Abo sein wird, ist noch nicht bekannt.
