REVIEW: Twinkly Squares LED-Panels

Wie angekündigt hab ich dann auch noch einen neuen Testbericht für euch, und zwar zu den Twinkly Squares LED Panels.

Wie ihr vielleicht schon wisst, bin ich seit längerer Zeit Nutzer der LIFX Tile LED Panels und hab mich ein bisschen in diese verguckt. Leider sind aber nicht mehr wirklich erhältlich, mit den LED-Panels von Nanoleaf oder auch den noch recht neuen Twinkly Squares stehen aber interessante Alternativen bereit. Letztere möchte ich euch heute einmal genauer vorstellen.

Wie immer werfen wir als erstes einen Blick auf den Lieferumfang, der in meinem Fall aus insgesamt sechs Paneelen (1x Master-Modul, 5x LED-Modul), einem 60W Netzteil und USB-C- auf USB-C-Kabel, einer Bohrschablone, zahlreichen Klammern und Verbindungskabeln sowie der Gebrauchsanweisung besteht.

Sachen wir uns die Paneele, Module oder Kacheln (wie auch immer man sie jetzt bezeichnen möchte) mal genauer an. Jedes Paneel besteht aus insgesamt 64 einzeln steuerbaren LEDs, die in einer 8×8 Matrix angeordnet sind. Bei insgesamt 6 Paneelen sind das 384 LEDs, deren Farben ganz nach dem eigenen Wunsch ausgewählt werden können.

Auf den Paneelen lassen sich aber nicht nur die Farben der LEDs einstellen, gemeinsam können sie auch zu einem Pixelart-Kunstwerk werden und ganze Grafiken wiedergeben. Dazu gleich aber mehr.

Kommen wir zur Einrichtung, für die erst einmal ein bisschen Arbeit nötig ist. Zuerst müsst ihr das Master-Modul (mit dem HomeKit-Code auf der Rückseite) mit dem Netzteil verbinden und mit Strom versorgen. Anschließend öffnet ihr die Twinkly-App und fügt das Master-Modul hinzu. Danach lassen sich die weiteren Module verbinden.

Habt ihr das erledigt, müsst ihr die gesamte Einrichtung wieder vom Strom trennen und euch überlegen, in welchem Format ihr die Paneele anordnen möchtet. Zwar ist hier auch ein versetztes Format möglich, wirklich sinnvoll sind jedoch nur quadratische Installationen. Das hat den Grund, dass alle bisher verfügbaren Effekte & Co. auf eine quadratische Form bzw. mehrere quadratische Formen hintereinander setzen. Da haben wir aber auch schon den ersten Haken, denn insgesamt befinden sich wie erwähnt nur sechs Paneele im Lieferumfang. Eine quadratische Installation ist damit nicht möglich. Somit braucht es mindestens einmal die drei Paneele umfassende Erweiterung (zur Einrichtung einer 3×3 Matrix). Noch besser wäre sogar eine 4×4 Matrix mit 16 Paneelen. Wer mehr als 16 Paneele zu einem Kunstwerk zusammenfassen möchte, benötigt ab dem 17. Panel jedoch ein neues Netzteil, da dieses nur ausreichend Strom für bis zu 16 Paneele liefert.

Habt ihr euch am Ende für ein Format entschieden (bei mir war es 2×3), dann könnt ihr die Paneele aufhängen und die LEDs Kalibrieren. Letzteres passiert über die Kamera des iPhones. Ihr müsste diese einfach auf eure Installation richten und durch ein automatisches Aufleuchten der LEDs wird die genaue Position bestimmt.

Wenn alles hängt und gut aussieht, gehts an die Steuerung. Hier stehen euch über die Twinkly-App diverse Effekte zur Verfügung, die auf den Paneelen wiedergegeben werden können. Neben der Möglichkeit, die LEDs individuell mit Farben zu belegen, könnt ihr wie erwähnten Pixelart-Effekte mit bunten Farben, bewegenden Herzen, Weihnachtsbildern, Smileys, einem Feuerwerk und allerlei anderen Grafiken anzeigen lassen (siehe unten). Wie erwähnt sind die Effekte jedoch nur für quadratische Einrichtungen (bzw. mehrere quadratische Einrichtungen nebeneinander) geeignet, was bei der Darstellung auf meinen sechs Kacheln teilweise dazu führte, dass die Bilder oben und unten abgeschnitten waren. Sieht dann halt nicht so perfekt aus, von daher ist die quadratische Einrichtung aktuell schon empfohlen, wenn man mehr als nur bunte Farben anzeigen möchte.

Darüber hinaus besteht aber auch noch die Möglichkeit, eigene Effekte oder Effekt-Playlisten zu erstellen. Letzteres bedeutet, dass ihr verschiedene Effekte auswählen und zeitlich begrenzt nacheinander wiedergeben könnt. Zudem könnt ihr eigene Bilder hinterlegen. Bei diesen sollte es sich jedoch bestenfalls um Pixelart-Bilder handeln, da die Darstellung sonst ebenfalls nicht perfekt ist.

Eine weitere Funktion, die zum aktuellen Zeitpunkt jedoch noch nicht zur Verfügung steht, demnächst aber integriert werden soll, ist ein Widget-Feature. Damit lassen sich die Paneele zur Anzeige von Benachrichtigungen, Timern, dem Wetter oder auch Kalendereinträgen nutzen.

Innerhalb von HomeKit (der Code zum Scannen befindet sich auf der Rückseite des Master-Moduls oder der Gebrauchsanweisung) sind die Möglichkeiten wie bei ähnlichen Beleuchtungsprodukten etwas eingeschränkt. Hier könnt ihr lediglich eine Farbe auswählen, in der dann alle LEDs leuchten. Ein einfaches Einschalten sorgt aber dafür, dass der zuletzt gewählte Effekt aktiviert wird. Wer einen Lieblingseffekt hat, der sollte diesen auswählen und kann die Twinkly Squares dann anschließend per Home-App oder Siri einfach nur noch ein- und ausschalten.

Bevor wir zum Fazit kommen noch kurz ein Blick auf den Preis der Twinkly Squares. Das mir vorliegende Starter-Set mit sechs Kacheln liegt bei einer UVP von 249,99 Euro. Die 3er Erweiterung kostet 99,99 Euro. Über verschiedene Online-Shops wie zum Beispiel Amazon bekommt ihr sie aktuell aber schon ein wenig preiswerter. Außerdem lässt sich dort auch nur ein Modul (49,99 Euro) sowie ein Set mit neun Paneelen (309,99 Euro) bestellen.

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Alles in Allem würde ich sagen, dass die Twinkly Squares eine wirklich schöne und interessante HomeKit-Beleuchtung sind. Wobei der HomeKit-Support wie üblich ein wenig eingeschränkt ist (was aber an Apple und nicht an Twinkly liegt). Ein wenig schade ist lediglich, dass man doch mindestens einmal das Erweiterungspaket kaufen sollte, damit die besonders schönen Pixelart-Effekte wirklich perfekt genutzt werden können. Da liegt man dann schon bei über 300 Euro, was nicht gerade wenig ist. Wer sogar die noch bessere Einrichtung mit 16 Paneelen ode mehr haben möchte, greift entsprechend noch tiefer in die Tasche. Man muss aber auch sagen, dass vergleichbare Produkte nicht wirklich preiswerter sind. Von daher geht der Preis schon in Ordnung, denn man bekommt am Ende auch eine wie ich finde besondere Beleuchtung, die einfach ein Hingucker ist. Seit sie bei mir hängt, gab es noch keinen Gast, der mich nicht darauf angesprochen hat. Und zu guter Letzt arbeitet Twinkly ja auch an weiteren coolen Features, wie dem Widget-Modus. Solltet ihr also der Meinung sein, dass es euch das Geld wert ist, dann greift zu, denn mir persönlich gefallen sie sehr gut.

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